Weltkindertag 2025: Wo ist der 20. November ein Feiertag?

Am Weltkindertag werden alle Kinder gebührend gefeiert. Welche Bedeutung steckt hinter diesem besonderen Tag? Alle Infos darüber steht in diesem Artikel.
Annette Riedl/dpaDer internationale Kindertag wird, wie der Name bereits vermuten lässt, auf der ganzen Welt gefeiert. Doch welche Bedeutung steckt dahinter. Wir haben alle Informationen rund um das Thema für euch zusammengefasst:
- Wann findet der internationale Kindertag statt?
- Warum wird der internationale Kindertag gefeiert?
- Warum gibt es den nationalen und internationalen Kindertag?
- Ist der Weltkindertag ein Feiertag?
Wann ist der internationale Kindertag 2025?
Der internationale Weltkindertag findet immer am 20. November statt. Im Jahr 2025 fällt dieser Tag auf einen Donnerstag.
Wo ist der Weltkindertag ein gesetzlicher Feiertag?
In Deutschland ist der Weltkindertag seit 2019 in Thüringen ein gesetzlicher Feiertag. Das wurde von Linke, SPD und Grüne eingeführt. In Thüringen bleiben an diesem Tag jedes Jahr also die Geschäfte geschlossen. In den anderen 15 Bundesländern ist der Weltkindertag kein gesetzlicher Feiertag.
Weltkindertag - Die Bedeutung und Geschichte
Am 20. September 1989 wurde die Kinderrechtskonvention von den Vereinten Nationen beschlossen. Er soll daran erinnern, dass viele Kinder nicht das Privileg haben, aufgrund verschiedener Faktoren eine unbeschwerte Kindheit zu erleben. Zu diesen beeinflussenden Faktoren gehören beispielsweise Armut, Kriege und Konflikte, aber auch psychosoziale Ängste und Leistungsdruck. Auf all diese Einschränkungen für Kinder weltweit soll am Weltkindertag aufmerksam gemacht werden. Zudem sollen Freundschaften zwischen Kindern und Jugendlichen gefördert werden. Für all dies sollen sich die Regierungen öffentlich verpflichten, die Arbeit des Deutschen Kinderhilfswerks und UNICEF Deutschland zu unterstützen.
Warum ist es wichtig, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern?
Wichtig ist die Aufnahme der Kinderrechte ins Gesetz deswegen, weil sie damit einen anderen rechtlichen Status erhalten und der Staat in der Wahrnehmung seiner Verantwortung gegenüber Kindern stärker in die Pflicht genommen werden kann, statt dies vorwiegend den Eltern zu überlassen. Zudem steht damit das Kindeswohl an erster Stelle, wodurch alle Beteiligten – Staat und Eltern – sich diesem Punkt verschreiben müssten und bei willkürlichem, aus Eigeninteresse getriebenem Agieren belangt werden können.
