Welchen Pilz darf man sammeln?: Diese Pilze sind weder geschützt noch giftig

Welche Pilze man ohne Bedenken sammeln und zu Hause essen kann.
Patrick Pleul/dpaEs ist die schönste Jahreszeit für die Pilzsammler. In den Wäldern sprießen die Pilze aus dem Boden. Doch von den 14.000 Pilzarten in Deutschland gibt es Pilze, welche nicht gesammelt oder beschädigt werden dürfen. Dazu kommen die giftigen Pilze, die nicht gegessen und besser im Wald gelassen werden sollten, wenn man gesund und am Leben bleiben möchte. Welche Pilze darf man denn ohne Bedenken sammeln und zu Hause essen? Eine Liste.
Eine Liste mit unbedenklichen Pilzen
Folgenden Pilze können ohne Bedenken in geringen Mengen für den eigenen Bedarf gesammelt werden.
- Alle Pilze, die eine Röhrenschicht (schwammähnliche Struktur) unter dem Hut haben, kann man sammeln, denn bei denen gibt es keine tödlich giftigen Arten oder Verwechslungspartner.
- Maronenröhrlinge
- Shiitake
- Hallimasche
- Schopf-Tintling
- Violetter Rötelritterling
- Schopftintling
- Pfifferlinge
- Mohrenkopf-Milchling
- Austernpilz
- Krause Glucke
- Habichtspilz
- Steinpilze
- Rotkappen
- Hericium (auch Igelstachelbart, Affenkopf oder Pom-Pom genannt)
- Birkenpilze
- Stockschwämmchen
- Limonenpilz
- Braunkappen
- Wiesen-Champignon
- Wald-Champignon
- Steinchampignons
- Herbsttrompete
- Pioppino
- Bratling
- Echter Reizker/Edel-Reizker
- Schweinsohr
- Morcheln
- Austernpilze
Diese Liste beinhaltet nur die beliebtesten Speisepilze. Eine vollständige Liste mit allen essbaren Pilzen bietet beispielsweise pilzfinder.de. Bei jedem Pilz sollte man sich sicher sein, dass er nicht giftig ist oder zu geschützten Pilzarten gehört, bevor man den Pilz erntet.
