Weihnachtsbaum-Preis 2024: So viel wird ein Tannenbaum dieses Jahr kosten

Der Weihnachtsbaum-Preis 2024: Warum es dieses Jahr weniger Tannenbäume gibt und wie viel mehr ein Weihnachtsbaum kostet. (Symbolbild)
Christophe Gateau/dpa- Weihnachtsbaum-Preis 2024: Nordmanntannen kosten 50-55 Euro bei 1,80-2 Metern.
- Gründe für Preisanstieg: Trockenjahre 2017/2018, reduzierte Anbauflächen.
- Deutschland verkauft 23-25 Millionen Weihnachtsbäume jährlich, 19 Millionen davon aus eigenem Anbau.
- Discounterpreise steigen stärker als Premiumbäume.
- Frühes Einkaufen empfohlen, um gute Bäume zu finden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Weihnachtsbaum gehört zu Weihnachten einfach dazu. Egal, ob im Advent auf den Weihnachtsmärkten und Shoppinghallen, oder zu Heiligabend zu Hause. Der Tannenbaum ist besonders in den Wochen und Tagen vor Weihnachten sehr gefragt. Die Deutschen geben mitunter viel Geld für den perfekten Weihnachtsbaum aus und nehmen viel auf sich, um ihn zu finden.
Weihnachtsbaum 2024 in Brandenburg selber schlagen: Hier finden Sie Ihren Tannenbaum.
So sehen die Preise 2024 für Tannenbäume aus.
Übersicht zu Weihnachtsbäumen 2024:
- Preis für Tannenbäume 2024
- Deswegen gibt es dieses Jahr weniger Weihnachtsbäume
- Wo kommt unser Tannenbaum her?
Preis für einen Weihnachtsbaum 2024: Es wird teurer
Der Preis für einen Weihnachtsbaum wird dem Branchenverband zufolge 2024 leicht erhöht sein. Im Norden liege der Preis für eine gut gewachsene Nordmanntanne bei einer Größe von 1,80 bis 2 Metern bei 50 bis 55 Euro, bestätigt Bernd Oelkers, Vorsitzender des Verbands der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger in Niedersachsen, Hamburg und Bremen den Bundestrend: „Unsere Premiumware kostet 26 bis 28 Euro pro Meter“.
Die Tanne habe bei dem Preis keinen Makel, sei frisch geschlagen und verfüge über ein sattes, grünes Nadelkleid. Sie sei im Durchschnitt 13 Jahre gehegt und gepflegt worden, erst 3 Jahre in der Baumschule, dann 10 Jahre auf den Höfen. Neben dem Qualitätsbaum mit geringer Preiserhöhung würden die Discounter-Preise in diesem Winter überproportional ansteigen.
Aus diesem Grund gibt es weniger Weihnachtsbäume 2024
Insgesamt ist das Weihnachtsbaumangebot knapper. „Das zieht sich durch ganz Europa“, erklärt Oelkers. Es würden nicht mehr so viele Mengen angepflanzt wie früher. „Vor zwei, drei Jahren hatten wir so viele, da hätten wir zweimal im Jahr Weihnachten feiern können“, sagt der Landwirt aus Wenzendorf im Landkreis Harburg. Als Gründe für das knappere Angebot gelten unter anderem die Trockenjahre 2017 und 2018, in denen viele junge Bäume eingingen.
Wegen günstiger Discounter-Preise, hoher Händlermargen und stark gestiegener Produktionskosten war das Geschäft in den vergangenen zehn Jahren relativ schlecht. Erzeuger haben daher die Anbauflächen verkleinert oder das Geschäft komplett aufgegeben. Sorgen, keinen Baum zu bekommen, müsse sich aber niemand machen. Man sollte in diesem Jahr zeitig losgehen, um ein schönes Exemplar zu finden.
Weihnachtsbäume: Wo sie herkommen
Bundesweit werden dem Bundesverband mit Sitz in Wiebelsheim (Rheinland-Pfalz) zufolge jährlich zwischen 23 und 25 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Davon stammen etwa 19 Millionen aus Deutschland, der Rest werde aus Dänemark und anderen Ländern importiert. Unter den natürlichen Weihnachtsbäumen sei die Nordmanntanne weiterhin der beliebteste Baum der Deutschen.
Im Norden spiele der Import kaum eine Rolle, sagte Oelkers: „Niedersachsen ist nach dem Sauerland das deutsche Anbauland Nummer zwei, wir haben gute klimatische Bedingungen.“ 25 Prozent der Tannenbäume würden über die Direktvermarktung ab Hof verkauft, ein Großteil dann über Zwischenhändler.


