Weihnachten in Brandenburg
: Weihnachtsbaum mieten – Angebote, Adressen und Preise

Einen Weihnachtsbaum mieten? Ja, das geht! Alle Angebote und Preise in Brandenburg und was man bei der Miete beachten muss im Überblick.
Von
Doreen Matschuk
Potsdam/Frankfurt (Oder)
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Weihnachtsbäume trotzen den Temperaturen: ARCHIV - 10.06.2022, Nordrhein-Westfalen, Sundern: Tannen stehen auf einer Plantage im Sauerland. Ein halbes Jahr vor dem Weihnachtsfest blicken die Baumerzeuger optimistisch auf den kommenden Verkauf. Hitze und Trockenheit hätten die Bäume bisher gut überstanden. (zu dpa: «Weihnachtsbäume in NRW auf Fläche von 8.760 Fußballfeldern») Foto: Markus Klümper/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Für ein nachhaltiges Weihnachten ist es möglich einen Weihnachtsbaum zu mieten. Alle Angebote, Preise und Adressen in Brandenburg und was man bei der Miete beachten muss. (Symbolbild)

Markus Klümper/dpa
  • In Brandenburg kann man Weihnachtsbäume mieten; nachhaltiger und umweltfreundlicher.
  • Bäume sind im Topf und werden nach Weihnachten zurückgebracht und weiterverwendet.
  • Mietpreise variieren von 25 bis 300 Euro, je nach Größe und Lieferoption.
  • Mietbäume sind ökologischer als Plastikbäume, die Chemikalien enthalten und schwer zu entsorgen sind.
  • Anbieter in Brandenburg: Spargelhof Kremmen, wewu-shop, Traumtanne, Weihnachtsbaumfreunde.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einen Weihnachtsbaum mieten? Ja, das ist möglich – auch in Brandenburg. Der Weihnachtsbaum ist das Herzstück eines jeden Festes und sollte makellos, preiswert und langlebig sein. Doch diese Perfektion belastet oft die Umwelt.

Es gibt jedoch auch die Option, einen Weihnachtsbaum zu mieten. Wer davon noch nie etwas gehört hat, bekommt hier alle Infos zu Angeboten und Preisen und wo man die Miet-Bäume herbekommt.

Übersicht:

  • Wie funktioniert das Mieten eines Weihnachtsbaumes?
  • Angebote und Adressen für Berlin und Brandenburg
  • Was kostet ein Miet-Weihnachtsbaum?

In Deutschland werden jährlich rund 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft, davon etwa zehn Prozent aus dem Ausland importiert. Laut dem Naturschutzbund (NABU) stammen seit den 1950er Jahren über 80 Prozent der Bäume von Plantagen, die intensiv Pestizide, Herbizide und Düngemittel nutzen. So atmen wir neben dem Harzduft auch Chemikalien ein. Doch es gibt umweltfreundliche Alternativen.

So mietet man einen Weihnachtsbaum

Lokale Baumschulen, Förstereien oder Gärtnereien bieten Weihnachtsbäume im Topf an. Nach einer Eingewöhnungsphase kann der Baum über die Feiertage im Wohnzimmer stehen und wird danach zurückgebracht oder abgeholt. Statt kompostiert oder verbrannt zu werden, wächst er in der Baumschule weiter und kann im nächsten Jahr erneut genutzt werden.

Das Ein- und Ausgraben belastet den Baum jedoch erheblich. Man sollte darauf achten, woher der Baum stammt und ob er pestizidfrei ist. Bäume, die von Anfang an im Topf gewachsen sind, sind zu bevorzugen, da das nachträgliche Ausgraben die Wurzeln stark beschädigt und der Baum selten überlebt.

Billige Mietbäume aus Baumärkten oder Discountern sind nicht zu empfehlen, weil diese möglicherweise bereits beschädigt oder gar nicht überlebensfähig sind. Einen Baum mietfähig zu machen, sodass er danach auch wieder ausgesetzt werden kann, ist weder einfach noch preiswert.

Hier können Sie einen Weihnachtsbaum mieten:

  • Weihnachtsurwald auf dem Spargelhof Kremmen
    Regionaler Weihnachtsbaum aus Brandenburg 
    Vermietungszeit:
    Samstag 12 bis 17 Uhr und Sonntag 13 bis 17 Uhr
    noch bis zum 22. Dezember 2024
    Rückgabe der Mietbäume:
    ab 4. Januar bis 12. Januar 2025
    Link zum Weihnachtsurwald
  • Dein Weihnachtsbaum mit Wurzeln
    Lieferung Berlin, Potsdam und Umgebung
    Link zum wewu-shop
  • Traumtanne
    Lieferung in Berlin und Brandenburg
    Hier gibt es auch bereits geschmückte Weihnachtsbäume
    Link zu Traumtanne.de
  • Weihnachtsbaumfreunde
    Liefern Weihnachtsbäume mit Abholung in verschiedenen Großstädten oder eigenständigem Rückversand.
    Link zu Weihnachtsbaumfreude

Preise: Das kostet ein mietbarer Weihnachtsbaum

Die Kosten für Mietweihnachtsbäume variieren sehr stark und hängen von der Größe oder Lieferung des Baums ab. Die Mietpreise belaufen sich zwischen circa 25 Euro für 80 cm und 120 Euro für bis zu 220 cm beim Weihnachtsurwald auf dem Spargelhof in Kremmen (+ Pfand für den Topf) und etwas höheren Onlinepreisen um die 50 bis 135 Euro. Entscheidet man sich für einen geschmückten Baum inkl. Liefergebühren, können es aber auch schnell 300 Euro werden.

Sich einen Baum liefern zu lassen, ist zwar etwas kostspieliger, erspart jedoch Zeit und Stress mit dem eigenen Transport. Denn so ein Baum will auch erstmal in einem Kleinwagen transportiert werden ohne, dass Äste brechen oder das ganze Auto vollgenadelt ist.

Lieber Mietbaum anstatt Plastikbaum zu Weihnachten

Ein Plastikbaum erscheint vielen als praktische Lösung, da er nicht nadelt und nach den Feiertagen einfach verstaut werden kann. Trotz mehrjähriger Nutzung enthalten diese Bäume oft umweltschädliche Chemikalien. Zudem belasten lange Transportwege, hoher Energieverbrauch bei der Herstellung und Schadstoffe bei der Entsorgung die Umwelt. Ein Plastikbaum ist also keine ökologische Alternative.