Warnung vor starkem Gewitter in Deutschland
: Diese Regionen sind betroffen

Kräftige Gewitter sorgen am Montagabend in Teilen Deutschlands für eine angespannte Wetterlage. Der Deutsche Wetterdienst warnt regional vor Sturmböen, Starkregen und Hagel.
Von
Matthias Kemter
Berlin
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Gewitter

Amtliche Warnungen vor starken Gewittern in mehreren Regionen Deutschlands: Wo Sturmböen, Starkregen und Hagel am Montagabend drohen.

Alexander Wolf/onw-images/dpa

Tiefdruckeinfluss prägt das Wetter in Norden und Mitte Deutschlands. Am Abend ziehen dort wiederholt Schauer und teils kräftige Gewitter durch. Auch am Alpenrand sind einzelne Gewitter möglich. Dazu weht ein mäßiger, in Böen teils stürmischer Südwest- bis Westwind. Amtliche Warnungen vor starken Gewittern gelten unter anderem für Landkreise in Niedersachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.

Sturmböen, Starkregen und Hagel möglich

In den Warngebieten sind Sturmböen verbreitet möglich. Je nach Region werden Böen zwischen 60 und 80 km/h erwartet, örtlich auch schwere Sturmböen bis 100 km/h. Außerdem können in kurzer Zeit 15 bis 25 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Teilweise ist Hagel angekündigt. Besonders hohe Windgeschwindigkeiten sind laut Warnlage unter anderem in Teilen Sachsen-Anhalts möglich: Für Magdeburg, das Jerichower Land und den Kreis Börde werden örtlich schwere Sturmböen bis 100 km/h genannt.

Betroffene Regionen im Überblick

  • Niedersachsen, darunter Emsland, Grafschaft Bentheim, Osnabrück, Heidekreis und Vechta
  • Hessen, etwa den Hochtaunuskreis, Wetteraukreis sowie den Raum Frankfurt und Kassel
  • Rheinland-Pfalz, unter anderem Mainz-Bingen, Alzey-Worms, Bad Kreuznach und Germersheim
  • Baden-Württemberg, darunter die Region Heilbronn, der Rems-Murr-Kreis und der Ortenaukreis
  • Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, besonders in nördlichen und nordöstlichen Landesteilen
  • Sachsen-Anhalt, einschließlich Magdeburg sowie Teilen von Börde und Harz
  • Schleswig-Holstein, etwa an den Küsten von Plön und Ostholstein
  • Nordbayern, unter anderem im Raum Würzburg, Schweinfurt und Kitzingen

Die Warnungen gelten überwiegend bis in die Abendstunden des 31. August.

Wetter beruhigt sich regional in der Nacht

In der Nacht zum Dienstag lassen Schauer und Gewitter vielerorts nach. Im Küstenumfeld und im Osten kann es jedoch zunächst noch weitere Schauer und vereinzelt Gewitter geben. Ab Dienstag bleibt es im Norden wechselhaft, während sich in vielen anderen Landesteilen freundlichere und meist trockene Abschnitte durchsetzen. In der zweiten Wochenhälfte zeichnet sich eine klare Teilung ab. Norden und Mitte bleiben häufiger unbeständig und windig, während der Süden zunehmend sonnig und warm wird. Zum Wochenende sind dort örtlich Temperaturen um 30 Grad möglich.