Waldbrand in Griechenland: Mehr als 250 Urlauber mit Booten von Stränden evakuiert

Wegen eines heftigen Waldbrands sind im Norden Griechenlands Dutzende Touristen in Sicherheit gebracht worden (Archivfoto).
Michael Varaklas/AP/dpa- Heftiger Waldbrand im Norden Griechenlands: Touristen wurden über das Meer gerettet.
- Mehr als 250 Urlauber wurden per Telefon gewarnt und mit 15 kleinen Booten evakuiert.
- Feuer näherte sich Siviri und Fourka, Kiefernwälder brennen schnell – Straßen waren verstopft.
- Rund 150 Kräfte mit Löschflugzeugen und Hubschraubern im Einsatz, starker Wind erschwert.
- Hohe Waldbrandgefahr besteht weiter; ein Großbrand verwüstete zuletzt über 11 000 Hektar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wegen eines heftigen Waldbrands nahe zwei beliebter Urlaubsorten sind im Norden Griechenlands Dutzende Touristen über das Meer in Sicherheit gebracht worden. Mehr als 250 Urlauber, viele von ihnen mit Kindern auf dem Arm und in Badebekleidung, wurden am Donnerstag laut Berichten des Senders ERT mit 15 kleinen Notfall-Booten evakuiert. Die griechische Zivilschutzbehörde hatte zuvor per Telefon Evakuierungsaufforderungen an die Menschen in den beiden Ferienorten Siviri und Fourka verschickt.
Innerhalb weniger Stunden nach Ausbruch des Feuers näherte sich der Brand den Häusern rund um Siviri und Fourka, die im Sommer voller Touristen sind. Typisch für die Region sind leicht entflammbare Kiefernwälder. Die Flammen kamen einem Feuerwehrsprecher zufolge gefährlich nah an die Strände heran. Die Evakuierung über das Meer sei daher der einzig mögliche Fluchtweg gewesen.
Weiterhin hohe Waldbrandgefahr in Griechenland
Aufnahmen von ERT zeigten dutzende Menschen stehend auf einem im Wasser treibenden Ponton, die auf Rettung warteten, während Rauch den Himmel über den Ferienorten verdunkelte. Zudem kam es zu Staus auf den Straßen, da viele Menschen versuchten, den Flammen in Fourka und Siviri auf dem Landweg zu entkommen.
Der Feuerwehr zufolge bekämpften Löschflugzeuge, Hubschrauber und fast 150 Feuerwehrleute die Flammen, die sich über die Halbinsel Chalkidiki südlich der Stadt Thessaloniki ausbreiteten. Der Einsatz wurde den Angaben zufolge durch starken Wind erschwert.
In Griechenland herrscht weiterhin hohe Waldbrandgefahr. In den vergangenen Tagen hatte ein Großbrand nordwestlich von Athen mehr als 11 000 Hektar Kiefernwald, Buschgebiet und landwirtschaftliche Flächen verwüstet. Der Feuerwehr gelang es aufgrund heftigen Winds erst nach fünf Tagen, die Flammen unter Kontrolle zu bringen.