Waldbrände in Griechenland aktuell: Krankenhaus und Altersheim evakuiert - Diese Regionen sind vom Feuer betroffen

Ein Satellitenfoto zeigt einen großen Waldbrand auf der griechischen Insel Chios in der Ägäis.
AFP PHOTO/ SATELLITE IMAGE ©2025 MAXAR TECHNOLOGIESWaldbrände halten derzeit die Feuerwehren in Spanien, Griechenland und auf dem Balkan in Atem. Auch in Griechenland lodern seit Tagen die Flammen. Aus der Region gibt es aber auch gute Neuigkeiten.
Waldbrände in Griechenland - So ist die Lage aktuell
Bei den Bränden in Griechenland zeichnet sich eine leichte Entspannung ab. Grund dafür sind vor allem die nachlassenden Winde. Entwarnung können die Behörden allerdings noch nicht geben. Noch immer kämpfen Feuerwehr, Freiwillige und Anwohner unermüdlich gegen zahlreiche Brandherde. Besonders betroffen sind Regionen rund um die Hafenstadt Patras, die Inseln Chios und Zakynthos sowie ein Gebiet nahe der albanischen Grenze.
Die Luftunterstützung begann am Donnerstagmorgen mit dem ersten Tageslicht, nachdem die Einsatzkräfte am Boden erneut die ganze Nacht über gekämpft hatten, wie ein Feuerwehr-Offizier im griechischen Fernsehen sagte.
Die Lage sei regional unterschiedlich: Auf Zakynthos sei das Feuer inzwischen unter Kontrolle, während auf der Insel Chios weiterhin große Sorge bestehe. „Die Feuerfront dort ist derzeit unsere größte Herausforderung“, sagte Kostas Tsingas, Vorsitzender des Verbands der Feuerwehr-Offiziere, dem Nachrichtensender Skai.
Krankenhaus und Altersheim in Patras evakuiert
Auch in der Region rund um Patras, der drittgrößten Stadt Griechenlands, hat sich die Situation laut örtlichen Medien etwas entspannt. Dort mussten am Vortag wegen starker Rauchentwicklung ein Krankenhaus und ein Altersheim evakuiert werden. Eine Feuerfront gab es am Donnerstag nicht mehr. Dennoch sind die Einsatzkräfte weiterhin vor Ort, weil Glutnester schnell wieder zu Bränden werden können.
Tsingas äußerte die Hoffnung, dass die Kombination aus der nächtlichen Arbeit am Boden und den gezielten Löschflügen am Morgen zur Stabilisierung beitrage. „Dieser Tag wird - auch dank der nachlassenden Winde - deutlich günstiger verlaufen als die vorherigen“, sagte er.
