Vorfall am Frankfurter Flughafen
: Geisterfahrer – Flugzeug biegt falsch auf Startbahn ab

Ein Airbus A321 rollt am Frankfurter Flughafen in die falsche Richtung auf die Startbahn - die Fluglotsen reagieren sofort. Was bisher bekannt ist.
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red/dpa
Frankfurt/Main

Ein Flugzeug der Pegasus Airline musste in Frankfurt auf dem Flugfeld gestoppt werden. Der Grund: Die Maschine war in die falsche Richtung unterwegs. (Symbolbild)

Frank May/dpa
  • In Frankfurt rollte ein Pegasus-Airbus A321 vor dem Start in die falsche Richtung.
  • Die DFS stoppte den Start bei etwa 65 km/h – die Lotsen griffen sofort ein.
  • Freigabe galt für Startbahn 18 in südlicher Richtung, die Maschine rollte nach Norden.
  • Laut DFS war der Vorfall außergewöhnlich, eine akute Gefährdung bestand nicht.
  • Die Bundesstelle prüft eine Untersuchung, sieben Minuten später startete der Flug.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Ein Flugzeug der türkischen Pegasus Airlines ist am Frankfurter Flughafen vor dem Abflug nach Istanbul in falsche Richtung auf die Startbahn aufgefahren. Der Start des Airbus A321 wurde kurz darauf bei geringem Tempo (65 km/h) abgebrochen, bestätigte ein Sprecher der Deutschen Flugsicherung (DFS). Die Fluglotsen hätten „das natürlich sofort gesehen“ und die Piloten von der Piste navigiert.

Die Maschine habe am Dienstag eine Freigabe für den Start in südlicher Richtung auf Startbahn 18 bekommen, sei aber an der zugewiesenen Auffahrt in Richtung Norden losgerollt, hatte zunächst das Luftfahrtportal „The Aviation Herald“ berichtet. Danach berichtete auch die „Hessenschau“ darüber.

Der Vorfall sei „wirklich außergewöhnlich“, sagte der Sprecher der DFS. „Das geschieht nicht häufig, schon gar nicht in Deutschland.“ Es habe aber keine akute Gefährdung gegeben, „weil alles rechtzeitig unter Kontrolle war.» 

Deutsche Flugsicherung hat Vorfall gemeldet

Die DFS habe den Vorfall der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung gemeldet, sagte der Sprecher. Diese werde prüfen, ob eine Untersuchung eingeleitet werde, hieß es aus Braunschweig von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. 

Der Flughafenbetreiber Fraport bestätigte, dass es am Dienstag „einen Vorfall“ gegeben habe - ohne Hintergründe dazu zu nennen. Sieben Minuten nach dem Vorfall sei die Maschine dann problemlos in südlicher Richtung gestartet, schrieb der „Aviation Herald“.