Urlaub in Thailand
: Auswärtiges Amt aktualisiert Reisehinweise

Das Auswärtige Amt hat die Reise- und Sicherheitshinweise für Thailand angepasst. Das ist der Grund.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Frachter vor Phuket gesunken: PRODUKTION - 01.09.2021, Thailand, Ao Yon: Die Bucht von Ao Yon im Süden von Phuket. (zu dpa: «Frachter sinkt vor Urlaubsinsel Phuket») Foto: Carola Frentzen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Bucht von Ao Yon im Süden von Phuket.

Carola Frentzen/dpa

Am Mittwoch, 18. März, hat das Auswärtige Amt seine Hinweise für Thailand aktualisiert. Hintergrund sind mögliche Einschränkungen im internationalen Flugverkehr durch den Konflikt zwischen den USA und Iran.

Was bei Flügen nach Thailand zu beachten ist

Aufgrund des Kriegs im Nahen Osten sind die Lufträume einiger Länder gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar. In der Region kommt es immer wieder zu Raketen- und Drohnenangriffen. Betroffen sind auch wichtige Drehkreuze des internationalen Flugverkehrs, etwa die Flughäfen in Dubai und Doha.

Viele Verbindungen nach Thailand führen über diese Region. Wegen der angespannten Lage kann es daher aktuell zu Luftraumsperrungen, Umleitungen und Flugausfällen kommen. Das Auswärtige Amt rät Reisenden, bei Flügen nach Thailand auch alternative Routen mit mehreren Zwischenstopps in Betracht zu ziehen.

Zwar bestehen weiterhin Flugverbindungen nach Thailand, doch aufgrund der dynamischen Lage können Verbindungen über den Nahen und Mittleren Osten kurzfristig ausfallen. Reisende sollten sich daher regelmäßig über den Status ihres Flugs informieren. Bei Zwischenstopps in der Region empfiehlt das Auswärtige Amt zudem, die jeweiligen Sicherheits- und Reisehinweise der betroffenen Länder zu beachten.

Weiterhin Teilreisewarnung für bestimmte Regionen

Unabhängig von der aktuellen Lage im Nahen Osten gilt für Thailand weiterhin eine Teilreisewarnung. Betroffen sind das Grenzgebiet zu Kambodscha (bis zu 50 Kilometer Entfernung), die südlichen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani sowie Teile der Provinz Songkhla (Bezirke Chana, Na Thawi, Thepha und Saba Yoi).

Zudem wird von nicht notwendigen Reisen auf die Inseln der Provinz Trat (Ko Chang, Ko Mak und Ko Kut) abgeraten. Hintergrund sind anhaltende Konflikte zwischen Separatistengruppen und Sicherheitskräften sowie die Gefahr terroristischer Anschläge.