Unwetterwarnung für Deutschland
: Diese Landkreise sind betroffen

Der Deutsche Wetterdienst warnt für Teile Deutschlands vor schweren Gewittern mit Hagel, Starkregen und Sturmböen.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Gewitter: ARCHIV - 21.06.2024, Brandenburg, Heinersdorf: Ein Blitz leuchtet über einer Landschaft auf. (zu dpa: «Starkregen und Hagel in Hessen möglich») Foto: Patrick Pleul/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Heute kann es zu schweren Gewittern in einigen Regionen kommen.

Patrick Pleul/dpa

Betroffen sind am Freitag vor allem der Westen und Nordwesten des Landes. Im Laufe des Nachmittags und Abends können sich demnach kräftige Gewitter entwickeln, die lokal auch Unwettercharakter annehmen.

Nach Angaben des DWD zieht sich das bislang wetterbestimmende Hoch langsam nach Südosten zurück. Von Nordwesten setzt sich zunehmend Tiefdruckeinfluss durch. Gleichzeitig gelangt schwül-warme Luft nach Deutschland, die die Gewitterneigung deutlich erhöht.

Hier drohen schwere Gewitter

In den rot markierten Landkreisen gilt die Unwetterwarnung.

In den rot markierten Landkreisen gilt die Unwetterwarnung.

Deutscher Wetterdienst

Besonders im Bereich von Nordrhein-Westfalen über Niedersachsen bis nach Schleswig-Holstein muss am Nachmittag und Abend mit starken Gewittern gerechnet werden. Dabei sind Sturmböen bis 85 Kilometer pro Stunde, Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter sowie Hagel möglich.

Eine erhöhte Unwettergefahr sieht der DWD vor allem am Abend weiter südlich: von Südniedersachsen über Nordrhein-Westfalen bis nach Nordhessen. Dort können lokal schwere Sturmböen oder orkanartige Böen mit 90 bis 110 Kilometern pro Stunde auftreten. Zudem sind heftiger Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter und Hagelkörner mit einer Größe von zwei bis vier Zentimetern möglich.

In der Nacht zum Samstag verlagern sich die Gewitter nach Südosten bis in die Mitte Deutschlands. Dabei lässt die Intensität voraussichtlich langsam nach. Dennoch können weiterhin Sturmböen, Starkregen und Hagel auftreten.

Trotzdem wird es heiß

Vor den Gewittern wird es vielerorts sommerlich warm. In der Südosthälfte bleibt es zunächst sonnig. In der Nordwesthälfte nimmt die Bewölkung nach einem sonnigen Beginn zu. Die Temperaturen steigen auf 26 bis 30 Grad, im Westen und Südwesten örtlich bis 33 Grad. An der Küste bleibt es kühler.

Abseits der Gewitter weht meist nur schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Im Norden dreht der Wind auf Nordwest und kann vorübergehend stark böig auffrischen.