Unwetterwarnung für Brandenburg
: In diesen Regionen droht Hagel

In Brandenburg steigt am Freitag die Gefahr von Gewittern mit Starkregen, Sturmböen und Hagel.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Wetter in Baden-Württemberg

In Brandenburg kommt es heute zu Gewittern. Auch Hagel ist möglich.

Alexander Wolf/onw-images/dpa

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet örtlich mit kräftigen Gewittern, vereinzelt sind auch Unwetter möglich. Besonders im Osten des Landes, an der Grenze zu Polen, kann es nach Angaben der Meteorologen zu heftigeren Entwicklungen kommen.

Nach der aktuellen Vorhersage für Berlin und Brandenburg gelangt am Rande eines Hochdruckgebiets mit Schwerpunkt über Südosteuropa zunehmend feuchte und heiße Luft in die Region. Zum Samstag greift zusätzlich eine Tiefdruckrinne über. Dadurch steigt das Gewitterpotenzial weiter an.

Am Freitag können sich örtlich Gewitter entwickeln. Dabei sind Starkregenmengen um 20 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit möglich. Außerdem warnt der DWD vor Sturmböen bis 70 Kilometer pro Stunde sowie Hagel. Insbesondere an der Grenze zu Polen seien vereinzelt auch Unwetter durch heftigen Starkregen um 35 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde und Sturmböen um 80 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen.

Besonders der Osten Brandenburgs ist betroffen

Die stärksten Gewitter werden laut DWD am Freitag vor allem dort nicht ausgeschlossen, wo Brandenburg an Polen grenzt. Dazu zählen unter anderem Regionen im Osten und Südosten des Landes. Dort kann es lokal zu Starkregen, Hagel und schweren Böen kommen. Die Gewitter treten jedoch nicht flächendeckend auf, sondern voraussichtlich örtlich begrenzt.

Auch in Berlin und im übrigen Brandenburg ist im Tagesverlauf mit Schauern und Gewittern zu rechnen. Der Freitag beginnt heiter bis wolkig, später können sich lokal Gewitter bilden. Neben Starkregen und stürmischen Böen besteht auch hier die Gefahr von Hagel. Die Temperaturen steigen auf 31 bis örtlich 35 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus südlicher Richtung.

Am Samstag steigt die Unwettergefahr erneut

In der Nacht zum Samstag nimmt das Gewitterrisiko zunächst ab. Es bleibt wechselnd bewölkt, nur vereinzelt sind noch Schauer oder Gewitter möglich. Die Temperaturen sinken lediglich auf 20 bis 18 Grad.

Am Samstag nimmt die Gewitterneigung dann wieder zu. Nach Angaben des DWD bildet sich zunehmend stärkere Quellbewölkung. Es kann erneut zu Gewittern mit Starkregen, Hagel und Sturmböen kommen. Zwar werden Gewitter nur vereinzelt erwartet, bei Auftreten besteht jedoch eine erhöhte Unwettergefahr. Möglich sind heftiger Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde und Hagel.

Die Höchstwerte liegen am Samstag zwischen 32 und 34 Grad. Abseits der Gewitter bleibt der Wind schwach und kommt aus westlichen Richtungen.

Hitzebelastung bleibt hoch

Neben der Gewittergefahr warnt der DWD für Freitag und Samstag allgemein vor starker Wärmebelastung. Die Kombination aus hohen Temperaturen und zunehmend feuchter Luft kann den Körper zusätzlich belasten. In der Nacht zum Samstag bleibt es mit Tiefstwerten zwischen 20 und 18 Grad sehr mild.

Zum Sonntag lässt die Gewittergefahr voraussichtlich nach. In der Nacht zum Sonntag ist es wechselnd bewölkt, die Gewitter klingen allmählich ab. Die Temperaturen gehen auf 19 bis 16 Grad zurück. Am Sonntag wird es heiter, vereinzelt sind Schauer möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 28 und 32 Grad.

Am Montag bleibt es nach der aktuellen Vorhersage teils heiter, teils wolkig und meist trocken. Die Temperaturen erreichen von Nord nach Süd 27 bis 32 Grad. In der Nacht zum Dienstag bleibt es bei teils klarem, teils wolkigem Himmel trocken.