Tödlicher Unfall in Brandenburg: Polizist will Auto stoppen und wird überfahren

In Lauchhammer-West ist ein Polizeibeamter von einem Auto überfahren worden und gestorben.
Mirko Sattler- Polizist bei Verfolgungsjagd in Lauchhammer-West überfahren, starb trotz Rettungsmaßnahmen.
- Unfall am 7. Januar 2025 um 12:30 Uhr, tatverdächtiges Fahrzeug erfasste den 32-jährigen Beamten.
- Drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen, Identität noch ungeklärt, Ermittlungen laufen.
- DEKRA-Experten helfen bei Unfallrekonstruktion, Einsatz wegen länderübergreifender KfZ-Kriminalität.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Lauchhammer (Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Süden Brandenburgs) hat sich am Dienstag (7. Januar 2025) ein schlimmer Verkehrsunfall ereignet. Bei einer Verfolgungsjagd ist ein Polizist ums Leben gekommen.
Polizeisprecher Maik Kettlitz von der Polizeidirektion Süd in Cottbus bestätigt den Vorfall. Der tödliche Unfall hat sich etwa zur Mittagszeit auf der Bockwitzer Straße in Höhe des Ärztehauses in Lauchhammer-West ereignet.
Laut Maik Kettlitz wurde ein 32-jähriger sächsischer Polizeibeamter bei den Einsatzmaßnahmen von einem Auto erfasst und schwer verletzt. „Trotz sofort eingeleiteter medizinischer Soforthilfe und Einsatz eines Rettungshubschraubers verstarb der Beamte noch an der Unfallstelle“, so Kettlitz.
Drei Tatverdächtige in Lauchhammer festgenommen
Experten der Dekra wurden durch die Polizei bei der Rekonstruktion des Unfallhergangs hinzugezogen. Ausgangspunkt des Einsatzes der sächsischen Kollegen waren länderübergreifende Fahndungsmaßnahmen im Zusammenhang mit Kfz-Kriminalität. Im Einsatz war auch ein Hubschrauber.

Der Unfall in Lauchhammer ereignete sich in der Bockwitzer Straße in Höhe des Ärztehauses.
Mirko Sattler„Der Polizeibeamte wollte ein verdächtiges Fahrzeug kontrollieren und wurde von diesem erfasst“, so Kettlitz. Es seien drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen worden, deren Identität noch zweifelsfrei geklärt werden müsse. „Die Ermittlungen dauern an“, sagt der Polizeisprecher.
Getöteter Polizist hinterlässt Tochter und Partnerin
Der Dresdner Polizeipräsident Lutz Rodig erklärte, er habe mit „großer Trauer und tiefem Schmerz“ vom „tragischen Tod“ des Kollegen erfahren. Der Beamte leistete demnach seit November 2018 Dienst in der Polizeidirektion Dresden. Rodig sprach der Familie des Beamten im Namen aller Kollegen sein Mitgefühl aus. Der Polizist hinterlässt demnach eine Tochter und seine Lebenspartnerin.
