Unfall auf A19
: Flixbus kippt auf Autobahn um – 31 Menschen verletzt

UPDATE 06.07., 15:56 Uhr: Ein Flixbus aus Kopenhagen kommt von der Autobahn A19 in Mecklenburg-Vorpommern ab und kippt auf die Seite. Ein Mensch schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr.
Von
dpa
Röbel
Jetzt in der App anhören
Flixbus

Auf der Autobahn A19 in Mecklenburg-Vorpommern ist ein Flixbus umgekippt. 31 Menschen sind verletzt, einer darunter lebensgefährlich. (Symbolbild)

Sven Hoppe/dpa
  • Flixbus von Kopenhagen nach Wien kippt auf A19 bei Röbel um – 20 Verletzte, 1 in Lebensgefahr.
  • Unfall ereignete sich um 2:40 Uhr – Ursache des Abkommens von der Fahrbahn noch unklar.
  • Ein Passagier war zwei Stunden eingeklemmt, bevor Rettungskräfte ihn befreiten.
  • Autobahn in Richtung Berlin aktuell komplett gesperrt – Rettungshubschrauber im Einsatz.
  • Bus war mit 53 Reisenden und 2 Fahrern besetzt – Verletzungsschwere der anderen unklar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Flixbus ist auf der Autobahn 19 in Mecklenburg-Vorpommern von der Fahrbahn abgekommen und auf die Seite gekippt. Mehr als 30 Reisende wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich.

Der lebensgefährlich verletzte Fahrgast war für zwei Stunden im Fahrzeug eingeklemmt gewesen und, nachdem er befreit werden konnte, per Hubschrauber für eine Notoperation nach Berlin gebracht worden. Diese habe er gut überstanden und sei mittlerweile außer Lebensgefahr, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Rostock auf Nachfrage mitteilte.

Wie viele der Verletzten über das Wochenende stationär behandelt wurden, konnte der Sprecher nicht sagen.

Flixbus kommt mit 54 Insassen in Röbel von Fahrbahn ab

Der mit 54 Passagieren und zwei Fahrern besetzte Flixbus war, aus Kopenhagen kommend, in der Nacht zum Freitag auf der A19 bei Röbel in der Mecklenburgischen Seenplatte von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Zielort war nach Unternehmensangaben Wien. Laut Polizei wurden bei dem Unfall 25 Menschen leicht und 6 schwer verletzt.

Sie wurden je nach Schwere der Verletzungen zum Teil in umliegende Krankenhäusern behandelt. Unverletzte Passagiere waren den Angaben zufolge nach Röbel gebracht worden, von wo sie Angehörige abholten oder sie die Weiterreise eigenständig antraten. Flixbus organisierte zudem einen Ersatzbus.

Ermittlungen zur Unfallursache wurden laut Polizei eingeleitet, ein Dekra-Sachverständiger beauftragt. Außerdem sollten Vernehmungen der Fahrgäste und Busfahrer dabei helfen, den Unfallhergang zu rekonstruieren. Den bei dem Unfall verursachten Schaden schätzte die Polizei auf etwa 500.000 Euro, einschließlich etwaiger Schäden an der Autobahn.

Laut Flixbus verfügten die Fahrer über langjährige Fahrpraxis. „Wir stehen in engem Austausch mit der Polizei und den zuständigen Behörden vor Ort, um die Ursache des Unfalls schnell und umfassend aufzuklären“, hatte das Unternehmen erklärt. Sobald gesicherte Informationen zum Unfallhergang vorlägen, würden diese transparent und zeitnah kommuniziert.

„Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen dieses tragischen Ereignisses - insbesondere bei den Verletzten und ihren Angehörigen“, schrieb der Sprecher. „Wir wünschen ihnen von Herzen eine schnelle und vollständige Genesung.“

Letzter schwerer Flixbus-Unfall erst im Januar

Schon im Januar war auf der A11 im Nordosten Brandenburgs ein Flixbus auf dem Weg von Berlin nach Stettin von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Die Polizei ging von einem witterungsbedingten Unfall aus. Zwei Menschen kamen damals ums Leben, elf weitere wurden verletzt.