Überschwemmungen und Erdrutsche in Japan: Auswärtiges Amt warnt Deutsche vor Taifun Lingling

Das Auswärtige Amt warnt Deutsche, die sich in Japan aufhalten. Hier zu sehen: Schäden durch Taifun „Hagibis“.
Masatoshi Okauchi/dpaIn Japan ist Taifun-Saison. Bereits jetzt leidet das Land unter schweren Überschwemmungen und Erdrutschen. Es wurden Evakuierungen angeordnet. Am Freitag dann der Taifun Lingling auf die Küste Japans treffen. Das Auswärtige Amt warnt Deutsche, die sich in Japan aufhalten. Diese Hinweise gibt es für Reisende und Bewohner in der Region.
Überschwemmungen und Erdrutsche in Japan: Auswärtiges Amt warnt Deutsche
In Japan, in der Region Kyushu, wurden nun Evakuierungen angeordnet, da es aufgrund starker Regenfälle zu schweren Überschwemmungen und Erdrutschen kam. Aktuell warnt der japanische Wetterdienst vor dem Taifun Lingling. Der Taifun sollt am 22. August 2025 den südlichen Teil Kyushus, insbesondere die Präfektur Kagoshima, mit starken Winden und kräftigen Regenfällen erreichen.
Ein Taifun ist ein tropischer Wirbelsturm und gehört zu den schwersten Naturkatastrophen im Nordwestpazifik. Jedes Jahr richten die tropischen Wirbelstürme mit hohen Windstärken sowie starken Regenfällen starke Zerstörungen mit vielen Toten an.
Das Auswärtige Amt warnt Deutsche vor dem hohen Risiko für Erdrutsche, Überschwemmungen und instabile Wetterlagen aufgrund der intensiven Regenfälle und der aktuellen Taifunsaison. Das sollten Deutsche in Japan nun tun:
- Deutsche sollte Risikogebiete in Japan meiden. Dazu gehören Hanglagen, Flussufer und überflutete Straßen.
- Über lokale Medien, J-Alert-Warnsysteme und die Webseite der japanischen Meteorologiebehörde (JMA) sollten sich alle regelmäßig über die Lage auf dem Laufenden halten.
- Bei Reiseplanungen in betroffene oder angrenzende Regionen sollten Deutsche besonders vorsichtig sein.
- Den Anweisungen der Sicherheitskräfte und örtlichen Behörden, besonders bei Evakuierungen, sollte Folge geleistet werden.
- Deutsche werden vom Auswärtigen Amt aufgerufen, sich aus der Krisenvorsorgeliste ELEFAND zu registrieren und die Daten auf der Liste aktuell zu halten.
