Tsunami-Warnung in Griechenland
: Starkes Erdbeben erschüttert Kreta! Das müssen Reisende wissen

Ein starkes Erdbeben erschüttert Griechenland, besonders die Urlaubsinsel Kreta. Behörden rufen eine Tsunami-Warnung aus. Das sollten Urlauber und Reisende jetzt wissen.
Von
Doreen Matschuk
Athen
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Tourismus in Griechenland: ARCHIV - 12.05.2022, Griechenland, Kissamos: Touristen gehen mit Blick auf den Strand von Balos und seine Lagune im nordöstlichen Teil der Insel Kreta entlang. Ein Brand bewegte sich auf einen Tourismusort auf Kreta zu - konnte aber gelöscht werden. (zu dpa: «Großer Brand auf Kreta unter Kontrolle gebracht») Foto: Socrates Baltagiannis/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Tsunami-Warnung in Griechenland: Ein Erdbeben erschütterte die Urlaubsinsel Kreta. Was Reisende und Urlauber jetzt beachten müssen. (Symbolbild)

Socrates Baltagiannis/dpa

UPDATE 15.04. 12:43 Uhr: Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung ausgegeben.

Ein sehr starkes Erdbeben hat Griechenland erschüttert. Die Behörden riefen bereits eine Tsunami-Warnung aus. Wie sollten Sie sich als Reisender und Urlauber jetzt verhalten?

Heftiges Erdbeben in Griechenland: Menschen werden aus dem Schlaf gerissen

Das Erdbeben mit der Stärke von 6,1 ereignete sich zwischen den Inseln Kasos und Kreta. Urlauber und Einheimische wurden in der Nacht auf Mittwoch (14.05.2025) von einem heftigen Beben der Erde aus dem Schlaf gerissen. Auch auf den Inseln Rhodes und Kos waren die Erschütterungen spürbar.

Nach Angaben des US-Instituts United States Geological Survey bebte die Erde um 01.51 Uhr (Ortszeit, 00.51 Uhr MESZ) südlich der griechischen Insel Kasos in einer Tiefe von 78,4 Kilometern. Das Epizentrum lag demnach etwa 15 Kilometer von der Inselhauptstadt Fry entfernt. Südlich von Kasos liegt die bei Urlaubern beliebte griechische Ferieninsel Kreta, wo das Beben ebenfalls zu spüren war.

Auch in weiter entfernten Regionen, wie Ägypten, Syrien und Israel wurden Erschütterungen gemeldet.

Tsunami-Warnung: Bleiben Sie von der Küste fern

Verletzte oder Schäden gab es nach bisherigen Angaben nicht, allerdings wurde von den örtlichen Behörden eine Tsunamiwarnung rausgegeben. Jeder solle sich sofort von der Küste entfernen, warnte das griechische Ministerium für Bevölkerungsschutz auf der Plattform X.

Das Auswärtige Amt hat mittlerweile eine Reisewarnung herausgegeben. Alles Wichtige dazu finden Sie hier.

Was Reisende und Einheimische jetzt wissen sollten

Erdbeben dieser Stärke kommen in Griechenland regelmäßig vor. Behörden rufen sowohl Einheimische als auch Urlauber dazu auf, Ruhe zu bewahren und sich über mögliche Nachbeben zu informieren.

Kommt es infolge des Bebens zu einem Tsunami, vergeht in der Regel einige Zeit, bis dieser die Küste erreicht – erste Anzeichen sind nicht sofort erkennbar. Typische Warnsignale können jedoch ein plötzlicher Rückgang oder Anstieg des Meeresspiegels, das ungewöhnliche Verhalten von Tieren oder ein auffällig lautes Meeresrauschen sein. Diese Hinweise können auf eine herannahende Flutwelle hindeuten.