Sturmtief „Elli“ ist im Anmarsch
: Kommt der Schneesturm auch nach Sachsen?

Kommt das Sturmtief „Eilli“ auch nach Sachsen? Kräftiger Schneefall, Schneeverwehungen und Glatteis werden erwartet. Wie sehr wird der Freistaat betroffen sein?
Von
Doreen Matschuk
Dresden
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Wetter in Kanada: 16.02.2025, Kanada, Montreal: Eine Person räumt während eines Schneesturms in Montreal den Schnee um ein Auto herum weg. Foto: Graham Hughes/Canadian Press via ZUMA Press/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Schneesturm in Sachsen? Kräftiger Schneefall, Schneeverwehungen und Glatteis werden erwartet. (Symbolbild)

Graham Hughes/Canadian Press via ZUMA Press/dpa

Der Winter hat Sachsen weiterhin fest im Griff. Jetzt ist auch noch ein Wintersturm namens „Elli“ im Anmarsch. Kräftiger Schneefall und Glätte sind vorhergesagt. Sogar bis zu minus 17 Grad soll es werden. Wie heftig wird es den Freistaat treffen?

Kommt der Schneesturm nach Sachsen: Was erwartet uns?

Sachsen liegt im Zustrom kalter Meeresluft. Heute (8. Januar) überquert ein schwacher Tiefausläufer die Region ostwärts. In der Nacht zum Freitag erreicht ein Sturmtief den Freistaat und bringt verbreitet Schneefall, auffrischenden Wind und zunehmende Glätte. Da sind die detaillierten Vorhersagen für die nächsten Tage.

Donnerstag (08.01.) – Erste Schneeschauer, noch relativ ruhig

Der Donnerstag (08.01.) verläuft meist stark bewölkt mit einzelnen leichten Schneeschauern. Lokal sind bis zu 2 Zentimeter Neuschnee möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen -5 und +1 Grad, im Bergland zwischen -7 und -2 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest, am Abend auf Süd drehend.

In der Nacht zum Freitag zieht von Südwesten her dichter Schneefall auf. Die Temperaturen liegen zwischen -7 und -3 Grad und steigen zum Morgen leicht an. Der Süd- bis Südostwind frischt auf, im Bergland treten starke bis stürmische Böen auf. Es kommt zu Schneeverwehungen und verbreiteter Glätte.

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Sturmtief rückt am Freitag (09.01.) an – Schnee und Glatteisgefahr

Am Freitag (09.01.) fällt verbreitet Schnee. Vormittags geht der Niederschlag im Süden und Westen in Schneeregen oder Regen über, in der Übergangsphase ist kurzzeitig gefrierender Regen möglich – etwa bis zu einer Linie Leipzig – Görlitz. Im oberen Bergland und in Teilen der Oberlausitz fällt weiter Schnee.

Am Abend geht der Regen wieder in Schneefall über, der jedoch nachlässt. Insgesamt fallen gebietsweise 3 bis 8 Zentimeter Neuschnee, örtlich bis 15 cm. Der Südost- bis Südwind weht mäßig bis frisch, im Erzgebirge mit Sturmböen bis 75 Kilometer pro Stunde (Bft 9). Schneeverwehungen sind möglich und es herrscht verbreitet Glättegefahr.

Die Höchstwerte liegen bei +1 bis +3 Grad, östlich der Elbe zwischen -3 und +1 Grad, im Bergland zwischen -4 und 0 Grad.

Nachts gibt es einzelne Schneefälle. Die Temperaturen sinken auf -2 bis -4 Grad, im Bergland bis -7 Grad. Der Wind weht weiter mäßig, lokal böig, mit Verwehungen.

Am Samstag (10.01.) lässt der Schnee langsam nach

Der Samstag (10.01.) verläuft bedeckt mit gelegentlichen leichten Schneeschauern. Die Höchstwerte erreichen -4 bis +1 Grad, im Bergland -5 bis 0 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordost.

In der Nacht zum Sonntag ist es wolkig mit kurzen Schneeschauern, später klart es auf. Es wird sehr kalt mit Tiefstwerten zwischen -10 und -14 Grad, im Bergland bis -17 Grad. Der Wind ist schwach.

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Sonntag (11.01.) – Trocken, aber sehr kalt

Der Sonntag (11.01.) zeigt sich wolkig und meist niederschlagsfrei. Die Höchstwerte liegen zwischen -7 und -4 Grad, im Bergland zwischen -9 und -4 Grad. Es bleibt schwachwindig.

Das Sturmtief „Elli“ wird in Sachsen ausgiebig spürbar sein und viel Neuschnee mit sich bringen. Durch den Wind kommt es zu Schneeverwehungen und teilweise gefrierender Regen sorgt für hohe Glättegefahr. Seien Sie vorsichtig, wenn Sie das Haus verlassen.