Streik bei den KVB
: Wird auch morgen gestreikt?

Geht der Streik bei den Kölner Verkehrs-Betrieben am Samstag weiter? So ist der aktuelle Stand.
Von
Lukas Böhl
Köln
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Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr - Köln: ARCHIV - 29.02.2024, Nordrhein-Westfalen, Köln: Busse der Kölner Verkehrsbetriebe KVB stehen im Depot. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten von rund 30 kommunalen Nahverkehrsbetrieben zu einem 48-stündigen Warnstreik aufgerufen. (zu dpa: «Keine Busse und Stadtbahnen: Was sind die Alternativen?») Foto: Oliver Berg/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Warnstreiks im kommunalen Nahverkehr - Köln.

Oliver Berg/dpa

In Köln werden heute die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) bestreikt. Stadtbahnen und die meisten Busse stehen still. Zwar fahren weiterhin die S-Bahnen und Regionalzüge sowie einige Busse von Subunternehmen. Dennoch müssen sich viele Pendler auf Einschränkungen einstellen und nach Alternativen für ihren Arbeitsweg suchen. Der Ausstand sorgt in der Stadt für spürbare Auswirkungen im Nahverkehr.

Wird am Samstag gestreikt?

Nein. Der aktuelle Streik ist nach derzeitigem Stand auf den Freitag begrenzt. Er endet am Samstagmorgen um 3.00 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt sollte der Nahverkehr wieder regulär nach Fahrplan laufen. Für das Wochenende sind bislang keine weiteren Streikaktionen der Gewerkschaft Verdi angekündigt worden.

Könnten noch weitere Streiks folgen?

Ganz ausgeschlossen sind weitere Streiks allerdings nicht. Laut Verdi liegt im Tarifstreit mit den kommunalen Verkehrsbetrieben weiterhin kein verhandlungsfähiges Angebot vor. Da die nächste Verhandlungsrunde erst am 24. März geplant ist, könnten bis dahin weitere Arbeitskampfmaßnahmen stattfinden. In der Regel kündigt Verdi größere Streiks im Nahverkehr meist mit einem Vorlauf von ein bis zwei Tagen an. Dadurch haben Fahrgäste zumindest etwas Zeit, sich auf mögliche Einschränkungen einzustellen und alternative Wege zu planen.

Wann ist mit einem Ende der Streiks zu rechnen?

Ein Ende der Streiks ist erst dann zu erwarten, wenn sich Verdi und die kommunalen Arbeitgeber im Tarifkonflikt einigen. Solange keine Einigung erzielt wird, bleibt das Risiko weiterer Arbeitsniederlegungen im Nahverkehr bestehen. Ob es bei der nächsten Verhandlungsrunde am 24. März Fortschritte gibt, wird sich erst dann zeigen. Bis dahin empfiehlt es sich für Fahrgäste, regelmäßig die aktuellen Informationen der Kölner Verkehrs-Betriebe zu verfolgen, um auf mögliche Änderungen oder neue Streikankündigungen vorbereitet zu sein.