Sternschnuppen im Dezember 2025
: Höhepunkt - Wann die Geminiden am besten zu sehen sind

Der Dezember hält nicht nur den Weihnachtszauber bereit, sondern auch besondere Himmelsereignisse. Alle Infos zu den Geminiden findet ihr hier.
Von
Lea Lange
Berlin
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Sternschnuppe

Eine Sternschnuppe ist am Himmel zu sehen. Wann ist der Höhepunkt der Geminiden im Dezember? Alle Infos zu den Sternschnuppen im Überblick.

picture alliance/dpa

Wer die Wartezeit zum Weihnachtsabend überbrücken möchte, kann sich die Geminiden zwischen dem 4. und 20. Dezember anschauen. Dann flitzen wieder mehr als 100 Sternschnuppen über den Nachthimmel. In diesem Artikel könnt ihr alles über die Geminiden nachlesen:

  • Was sind die Geminiden?
  • Wann sind die Geminiden 2025 zu sehen?
  • Wann erreichen sie ihren Höhepunkt?
  • Wo sieht man die Geminiden am besten?
  • Wieso sind die Geminiden so ungewöhnlich?
  • Wie wird das Wetter?

Was sind die Geminiden?

Für die Sternschnuppen, die im Dezember zu sehen sind, ist der Asteroid 3200 Phaethon verantwortlich. Von ihm lösen sich Stücke, welche dann in unsere Erdatmosphäre eintreten und verglühen und uns als Sternschnuppen am Himmel erscheinen. Diese werden auch als Geminiden bezeichnet.

Geminiden 2025 – Ab wann und wie lange sind die Sternschnuppen zu sehen?

Im Winter wird es schnell dunkel, was zumindest Sternschnuppen-Liebhabern in die Karten spielt. Denn zwischen dem 4. und 20. Dezember 2025 könnt ihr das Spektakel beobachten. Kurz nach Mitternacht erleuchten die Meteore am Horizont und dauern bis in den frühen Morgenstunden an. Das Schöne dabei: Die Geminiden sind helle, gelb-weiß leuchtende Meteore und in der Regel in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz besonders gut zu erkennen.

Geminiden 2025 – Wann ist der Höhepunkt des Meteorschauers erreicht?

Der sichtbare Höhepunkt des Meteorstroms wird für die Nacht vom 13. auf den 14. Dezember erwartet. Bei guter Sicht sollen bis zu 150 Sternschnuppen in der Stunde zu sehen sein.

Geminiden 2025 – Zu welchem Sternbild muss ich schauen?

Der Name „Geminiden“ stammt aus dem lateinischen und bedeutet „Zwilling“. Das deutet darauf hin, dass die Sternschnuppen aus dem Sternbild Zwillinge entströmen. In unmittelbarer Nähe zum Zwillingsstern „Castor“ liegt der Radiant des Meteorschauers. Das ist der Punkt am Himmel, aus dem die Sternschnuppen kommen. Er wird die ganze Nacht von der Sonne beleuchtet, sodass die Meteore sehr gut sichtbar sind. Um keine Schnuppe zu verpassen, müsst ihr nördlich vom Sternenbild schauen.

Wieso sind die Geminiden ungewöhnliche Sternschnuppen?

Die Meteoriten haben eine Geschwindigkeit von 35 Kilometer pro Sekunde, das sind 126.000 Kilometer pro Stunde. Kaum zu glauben, doch es sind ziemlich langsame Sternschnuppen, denn andere Feuerbälle flitzen mit 250.000 Kilometer pro Stunde am Firmament. Grund ist die geringe Geschwindigkeit, mit der die Geminiden-Teilchen in die Atmosphäre eintauchen. Um es zu veranschaulichen, könnt ihr euch vorstellen, dass man mit dieser Geschwindigkeit von der Erde in drei Stunden zum Mond ankommt.

Tipps für die Sternschnuppennacht der Geminiden

Wer die eindrucksvolle Sternschnuppennacht nicht verpassen will, sollte folgende Tipps berücksichtigen:

  • Sternschnuppen lassen bekanntlich auf sich warten. Passt demnach eure Kleidung an die Temperaturen an.
  • Schaut in die nördliche Himmelsrichtung des Radianten, denn von dort kommen die Sternschnuppen.
  • Stellt sicher, dass ihr einen freien Blick auf den Himmel habt und keine Gebäude oder Ähnliches, eure Sicht verschlechtern.