Singles Day 2023: Die Rabattschlacht im November beginnt am 11.11.

Rabatte, Prozente und Schnäppchen verspricht der November. Den Anfang der Shopping-Events macht der Singles Day am 11.11.
Julian Stratenschulte/dpaMit dem Singles Day am 11.11. wird die Rabattschlacht im November eingeläutet. Das besonders in China beliebte Shopping–Event soll auch in Deutschland noch vor dem Black Friday und Cyber Monday die Menschen mit satten Rabatten zum Kauf animieren.
Singles Day — Bedeutung und Herkunft
Der Singles Day oder Junggesellen–Tag am 11. November wurde zu Beginn an verschiedenen Universitäten in China gefeiert. Die Tradition entstand ursprünglich an der Universität Nanjing im Jahr 1993. Der 11.11. erhielt in dieser Zeit den Namen „Singles’ Day“, weil das Datum aus vier Einsen besteht. Weil immer mehr Menschen diesen Tag auch außerhalb der Unis feierten, sprangen Onlineshops auf diesen Trend auf und versuchten, mit Angeboten die Menschen zum Einkaufen zu bewegen. Vor ein paar Jahren schwappte dieser Trend auch nach Europa und wird auch hier von immer mehr Online–Händlern für Angebote genutzt.
Singles Day 2023 — Diese Händler sind mit Angeboten dabei
Der Singles Day wird auch für viele Händler als Shopping–Event immer wichtiger. So locken beispielsweise folgende Händler mit Angeboten und Rabatten zum Shoppen am Singles Day 2023:
- MediaMarkt und Saturn: Die beiden Technikriesen haben schon vor dem eigentlichen Singles Day ein paar Angebote parat. Diese sind vorab allerdings nur in der App zu sehen. Wer diese schon auf dem Smartphone hat und sich jetzt herunterlädt, findet dort beispielsweise einen 65 Zoll–LED–TV von Samsung für 666 Euro (UVP: 949 Euro), einen ACER Gaming–Laptop für 1349 Euro (UVP: 1599 Euro) oder das Smartphone Samsung Galaxy S22 für 699,99 Euro (UVP: 849 Euro).
- Auch der Versandriese Otto bietet Prozente zum Singles Day. Hier gibt es pauschal einen Extra–Rabatt von 15 Prozent auf Möbel, Heimtextilien, Mode, Schuhe und Sportausrüstung.
- Auch die Discounter Lidl und Netto haben den Singles Day 2023 auf dem Schirm und bieten nach eigenen Angaben bis zu 70 Prozent Rabatt.
- Verführerische Prozente zum Singles Day 2023 gibt es ebenso beim Dessous–Spezialisten Hunkemöller. Dieser bietet nach eigenen Angaben 20 Prozent Rabatt auf die gesamte Produktpalette.
- Mit 25 Prozent Rabatt auf über 10.000 Kleidungsstücke und Schuhe lockt SportScheck am Singles Day. Die Rabatte mit einem speziellen Code gibt es nur online.
- Keine speziellen Angebote zum Singles Day 2023 sind vom Branchenriesen Amazon bekannt. Hier gibt es aber schon die ersten Vorab–Schnäppchen zum Black Friday*.
Singles Day 2023 — Was Verbraucherschützer raten
Die Einkaufsexperten der Verbraucherzentrale haben sechs Punkte aufgelistet, die Kunden beachten sollten, bevor sie sich beim Singles Day 2023 in die Rabattschlacht stürzen:
- An Fakeshops denken: Dubiose Händler tauchen mit eigenen Seiten im Netz auf, sind aber teils auch auf Onlinemarktplätzen unterwegs. Deshalb gilt immer: Niemals gefährliche Vorkasse–Käufe tätigen, sondern vorzugsweise per Rechnung oder Lastschrift bezahlen.
- Nicht blenden lassen: Riesenrabatte und fantastische Preise fußen oft auf einem Vergleich mit der unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers, die quasi nie verlangt wird.
- Immer Preise vergleichen: Auf der Suche nach dem günstigsten Preis mindestens zwei Preissuchmaschinen nutzen. Erst wenn sich ein Angebot auch so nicht unterbieten lässt, ist es vielleicht wirklich ein Schnäppchen oder zumindest ein gutes Angebot.
- Druckmitteln die kalte Schulter zeigen: Rote Balken, die angeblich dahinschmelzende Lagerbestände anzeigen oder ablaufende Uhren sind beliebte Marketing–Werkzeuge, um Käuferinnen und Käufer unter Druck zu setzen. Reicht die Zeit zum Überprüfen eines scheinbar attraktiven Angebots tatsächlich einmal nicht aus, kann man ausnahmsweise auch einmal auf Verdacht kaufen. Danach aber sofort den Preis prüfen. Findet sich der Artikel woanders günstiger, bleibt manchmal die Möglichkeit, den Kauf kostenlos zu stornieren. Diese Option sollte man vor dem Kauf prüfen.
- Sparsam mit Daten sein: Cookies im Browser gilt es regelmäßig zu löschen. Und beim Bestellen in einem Onlineshop gibt man am besten nicht mehr Daten als unbedingt notwendig an.
- Widerrufsrecht nutzen: Falls das Stornieren bei einem Händler nicht klappt, bleibt noch der Widerruf. Dieser ist bei einem Onlinekauf in der Regel ohne Angabe von Gründen bis zu 14 Tage nach Lieferung möglich. Allerdings kann es sein, dass Rücksendekosten anfallen.
(mit Material von dpa)
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