Seenot wegen heftigem Sturm
: Einsatzkräfte müssen vier Boote auf dem Chiemsee in Sicherheit bringen

Auf dem Chiemsee herrscht Segelspaß bei Sonnenschein – doch dann kommt der Sturm: Vier Boote müssen gerettet werden. Mehrere Boote kentern.
Von
red/dpa
Chiemsee
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Wasserretter der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) fahren in einem Schnellboot über den Chiemsee.

Matthias Balk/dpa
  • Ein Sturm mit 65-km/h-Böen löste mehrere Einsätze auf dem Chiemsee aus.
  • Vier Boote gerieten in Seenot und wurden von Einsatzkräften in Sicherheit gebracht.
  • Mehrere Boote kenterten, Menschen wurden gerettet – Verletzte gab es nicht.
  • Ein Segelboot erlitt durch einen Mastbruch Schaden, so die Wasserschutzpolizei.
  • Appell: Wetterwarnungen beachten, Fahrten rechtzeitig beenden und Notfallausrüstung mitführen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Sturm mit Böen von bis zu 65 Kilometern pro Stunde hat mehrere Rettungseinsätze auf dem Chiemsee (Landkreis Traunstein) ausgelöst. Vier Boote gerieten in Seenot und mussten von den Einsatzkräften in Sicherheit gebracht werden, wie die Wasserschutzpolizei mitteilte.

Demnach war ein vom Deutschen Wetterdienst angekündigter Sturm am Freitag über den Chiemsee gezogen. Trotz der stürmischen Bedingungen sollen sich noch zahlreiche Wassersportler auf dem See befunden haben. Bei mehreren Einsätzen mussten manövrierunfähige oder gekenterte Boote geborgen werden. Mehrere Menschen mussten gerettet und in sichere Häfen gebracht werden. Verletzt wurde niemand. Ein Segelboot wurde durch einen Mastbruch beschädigt.

Wetter am Chiemsee: PRODUKTION - 18.06.2025, Bayern, Chiemsee: Ein Stand Up Paddler (SUP) gleitet im Sonnenschein vor der Fraueninsel über den Chiemsee. (zu dpa: «Rauch auf Chiemsee-Schiff - Fahrgäste müssen von Bord») Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Chiemsee ist bei Touristen sehr beliebt.

Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Sicher unterwegs auf dem Wasser 

Die Wasserschutzpolizei appelliert an Wassersportler, Wetterwarnungen und Sturmwarnsignale ernst zu nehmen und Fahrten bei aufziehendem Unwetter rechtzeitig zu beenden. Auch an zunächst sonnigen und warmen Tagen könne sich die Wetterlage schnell ändern. An Bord sollten zudem geeignete Rettungsmittel für alle Personen sowie ein Handy für den Notfall vorhanden sein, so die Empfehlung der Einsatzkräfte. Eine vorausschauende Tourenplanung und der Blick auf die aktuelle Wetterentwicklung seien entscheidend für die Sicherheit auf dem Wasser, hieß es.