Ausflugsziele in Sachsen: Diese besonderen Orte gehören zum Unesco-Welterbe

Ausfkugsziele in Sachsen: Der Muskauer Fürst-Pückler-Park ist Unesco-Weltkulturerbe und neben dem Cottbuser Park der zweite von Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 bis 1871) gestaltete Landschaftspark in der Lausitz.
Frank Hammerschmidt/dpaSachsen lockt zu den Feier- und Ferientagen mit zahlreichen Möglichkeiten für Tagesausflüge raus aus der Heimatstadt. Manche Ausflugsziele gehören dabei sogar zum Unesco-Welterbe. Welche sind das und wo lassen sich die freien Tage um Ostern besonders genießen?
Osterferien in Sachsen 2025: Diese Ausflugsziele lohnen sich
Mit dem Karfreitag am Freitag, 18. April 2025 und Ostermontag am Montag, 21. April 2025 steht in Sachsen ein verlängertes Wochenende an. Vom 18. bis 25. April 2025 sind in Sachsen zudem Osterferien.
Ausflug in Sachsen zum Unesco-Welterbe
Insgesamt gibt es in Deutschland im Jahr 2024 54 Unesco-Welterbestätten, darunter 51 Stätten des Welterbes und drei Stätten des Weltnaturerbes. In Sachsen sind davon drei angesiedelt:
- Der Muskauer Park / Park Mużakowski in Bad Muskau an der polnischen Grenze
- Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří
- Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine in der Oberlausitz
Muskauer Park in Bad Muskau an der polnischen Grenze

Das Neue Schloss im Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau spiegelt sich bei Sonnenschein in einem Teich. Der Landschaftspark in der Oberlausitz im englischen Stil ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Frank Hammerschmidt/dpaDer Muskauer Park in Bad Muskau ist ein bedeutendes Beispiel englischer Gartenkunst des 19. Jahrhunderts und wurde deshalb 2004 als Unesco-Welterbe anerkannt. Gestaltet vom Landschaftsarchitekten Hermann Fürst von Pückler-Muskau (1785 bis 1871), erstreckt sich die 830 Hektar große Parkanlage beidseits der Neiße über deutsches und polnisches Gebiet.
Im Schloss befindet sich eine multimediale Dauerausstellung über das ausschweifende Leben des Fürsten. Der Park kann zu Fuß, per Fahrrad, Kutsche oder sogar mit dem Boot auf der Neiße erkundet werden. Das Café im Schlossvorwerk lädt dabei zum Verweilen ein.
Montanregion Erzgebirge

Blick auf die Gebäude des Drei-Brüder-Schachts in Freiberg. Die Anlage ist heute ein technisches Denkmal und gehört zum Unesco-Welterbe Montanregion Erzgebirge/Krušnohoří. Der Drei-Brüder-Schacht wurde Ende des 18. Jahrhunderts angelegt und über Jahrzehnte zur Förderung von Silbererz genutzt.
Hendrik Schmidt/dpaAls Unesco-Welterbe zählt die RegionErzgebirge/Krušnohoří mit 22 Bestandteilen – 17 davon in Deutschland und fünf in Tschechien – zu den bedeutendsten montanhistorischen Kulturlandschaften Europas. Besonders sehenswert sind unter anderem die Silberstadt Freiberg, das Blaufarbenwerk in Zschorlau, die rechtwinklig angelegte Altstadt von Marienberg sowie zahlreiche Besucherbergwerke wie der Markus-Röhling-Stolln oder die „Reiche Zeche“.
Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine in der Oberlausitz

Die Unesco hat die sächsische Kleinstadt Herrnhut als Teil der Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine 2024 als Welterbe ausgezeichnet.
Frank Hammerschmidt/dpaDie Siedlungen der Herrnhuter Brüdergemeine, einschließlich Herrnhut in Sachsen, wurden im Juli 2024 als Unesco-Welterbe anerkannt. Herrnhut, als Ursprung dieser religiösen Gemeinschaft, besticht durch eine einzigartige Architektur.
Die baulichen Strukturen dort haben mehr als 30 weitere Siedlungen weltweit inspiriert. Besonders bekannt ist Herrnhut für seine schlichten Gebäude und den ikonischen Herrnhuter Stern, welcher als der Ursprung des heutigen Weihnachtssterns gilt. Neben historischen Gebäuden und der Landschaft des Zittauer Gebirges findet man dort auch ein Völkerkundemuseum.
