Rückruf bei Rewe, Edeka und Co
: Dieses Produkt nicht verzehren

Mehrere Supermärkte rufen aktuell ein Produkt der Marke „Kühne“ zurück. Dieses Produkt darf nicht verzehrt werden.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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A picture taken on February 3, 2020 shows the entrance of a Rewe City supermarket in Dortmund, Germany. (Photo by INA FASSBENDER / AFP)

Das Produkt wurde unter anderem bei Rewe angeboten.

Ina Fassbender / AFP

Ein bundesweiter Produktrückruf betrifft derzeit ein Gemüseprodukt, das auch bei Rewe, Edeka und anderen Supermärkten verkauft wurde. Der Hersteller Carl Kühne warnt vor möglichen Fremdkörpern in einzelnen Gläsern seiner „Kühne Rote Bete Scheiben“. Nach Unternehmensangaben kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich Glasstücke im Produkt befinden.

Produktrückruf Kühne Rote Bete Scheiben, 720ml im Glas: Gefahr durch Fremdkörper im Produkt

Produktrückruf Kühne Rote Bete Scheiben, 720ml im Glas: Gefahr durch Fremdkörper im Produkt

Carl Kühne KG/obs/dpa

Betroffen ist ausschließlich das Produkt „Kühne Rote Bete Scheiben“ im 720-ml-Glas mit der EAN 40804316. Entscheidend sind die Angaben auf dem Deckelrand: Das Mindesthaltbarkeitsdatum liegt beim 15. Dezember 2028. Zudem betreffen die Warnung bestimmte Codierungen im Bereich von X0600TB11 E1 bis X0800TB11 E1, die den Herstellzeitpunkt kennzeichnen.

Andere Chargen oder Produkte mit abweichenden Daten sind laut Hersteller ausdrücklich nicht betroffen.

Rückgabe statt Verzehr

Verbraucher, die ein entsprechendes Glas gekauft haben, sollten dieses nicht verzehren. Aufgrund der möglichen Glasstücke besteht ein Verletzungsrisiko. Stattdessen rät der Hersteller, das Produkt im jeweiligen Geschäft zurückzugeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet.

Alternativ besteht die Möglichkeit, das Produkt direkt an den Hersteller zurückzusenden.

Unternehmen reagiert auf Sicherheitsrisiko

Kühne betont, dass der Rückruf vorsorglich erfolgt und trotz bestehender Sicherheits- und Qualitätskontrollen notwendig wurde. Das Unternehmen bedauert den Vorfall und hat nach eigenen Angaben bereits Maßnahmen eingeleitet, um die Ursache zu klären und ähnliche Fälle künftig zu verhindern.

Wo sich Verbraucher über Rückrufe informieren können

Aktuelle Produktrückrufe werden in Deutschland unter anderem auf dem Portal „lebensmittelwarnung.de“ veröffentlicht, das von den Bundesländern und dem Bundesamt für Verbraucherschutz betrieben wird. Auch die Webseiten von Händlern wie Rewe oder die Informationsseiten der jeweiligen Hersteller bieten regelmäßig Hinweise zu Rückrufen.