Reisewarnung Italien
: Jetzt warnt Auswärtiges Amt vor Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis

Davor warnt das Auswärtige Amt deutsche Reisende in Italien im Juli 2025.
Von
Lisa Klopp-Jaber
Berlin
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ARCHIV - Das Handoutbild zeigt das Dorf Tenuta di Castelfalfi, das in der Toskana zwischen den traditionsreichen Städten Florenz, Siena und Pisa in der Gemeinde Montaione liegt (Foto vom 09.05.2007). Nach jahrelanger Planungszeit hat der größte europäische Reisekonzern Tui jetzt den Startschuss für den Bau eines weitläufigen Feriendorfes in der Toskana gegeben. Rund 250 Millionen Euro will Tui vorerst investieren. Foto: Christian Wyrwa/TUI dpa/lni (zu lni 0651 vom 06.06.2011) +++ dpa-Bildfunk +++

Davor warnt das Auswärtige Amt Deutsche in Italien am 16. Juli 2025.

Christian Wyrwa/Tui/dpa

Das Auswärtige Amt reagiert mit Warnungen an deutsche Urlauber und Reisende auf die steigende Bedrohung durch Naturkatastrophen. Doch nicht nur vor Waldbränden, extremer Hitze und Dürre in Italien wird gewarnt. Am 16. Juli 2025 aktualisierte das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für Italien. Vor diesen Katastrophen in Italien warnt die deutsche Regierung.

Auswärtiges Amt warnt vor Waldbränden und Hitze in Italien

Folgende Hinweise und Warnungen gibt das Auswärtige Amt an Deutsche in Italien auf seiner Webseite am 16. Juli 2025.

Wald- und Buschbrände in Italien

Am 16. Juli 2025 aktualisierte das Auswärtige Amt seine Reise- und Sicherheitshinweise für Deutsche, die in Italien unterwegs sind oder Urlaub machen. Das Auswärtige Amt warnt, dass es vor allem in den Sommermonaten in Italien immer wieder zu Busch- und Waldbränden kommen kann, die Einwohner und Urlauber, Infrastruktur, Luftqualität sowie Tourismusgebiete beeinträchtigen könnten. Es kann im Falle eines Brandes jederzeit zu Straßensperrungen und weiteren Einschränkungen kommen.

Urlauber und Reisende in Italien werden dazu aufgerufen, sich auf Online-Kartendiensten über die sogenannten „Ebenen“ und Detaileinstellungen über aktuelle Hinweise zu Bränden und zur Luftqualität in Italien zu informieren.

Warnung vor Hitze in Italien

Das Auswärtige Amt warnt Deutsche in Italien vor Hitzewellen mit bis zu 40 Grad in den Sommermonaten. Besonders Säuglinge, Kinder, Senioren und Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege, des Herz-Kreislaufs oder ähnlichem, sollten sehr vorsichtig im Sommer in Italien sein.

Das Auswärtige Amt empfiehlt, während einer Hitzewelle die Sonne und überfüllte öffentliche Bereiche sowie körperliche Anstrengung zu vermeiden. Außerdem sollten deutsche Urlauber bei Spaziergängen und Wanderungen in Italien stets Sonnenschutz, große Mengen an Trinkwasser sowie ein aufgeladenes Mobiltelefon bei sich führen.

In Mittel- und Süditalien, besonders auf Sizilien, herrscht aufgrund der aktuellen Wetterlage und ausbleibendem Regen erheblicher Wassermangel. Die italienische Regierung hat für die betroffenen Regionen Italiens Dürre-Warnungen auf der Webseite von ISPRA veröffentlicht.

Deutsche Urlauber in Italien sollten aufgrund der Hitze- und Dürrewarnungen folgendes beachten:

  • Verbote, Hinweisschilder, Anweisungen und Warnungen der italienischen Behörden beachten.
  • Aktuelle Wetterwarnungen, beispielsweise von MeteoAlarm, beachten.
  • Auch in Italien die 112 bei Notfällen wählen.

Reisewarnung für Italien: Erdbeben, Vulkanausbrüche, Tsunamis, Lawinen und Wirbelstürme

Das Auswärtige Amt fordert in seinen aktuellen Reise- und Sicherheitshinweisen Deutsche dazu auf, sich mit Verhaltenshinweisen bei Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis vertraut zu machen. Das GeoForschungsZentrum biete dazu Merkblätter an. Deutsche Urlauber in Italien sollen sich zusätzlich beim Dipartimento della Protezione Civile zu aktuellen Erdbeben und vulkanischer Aktivität informieren.

Auch vor Lawinen warnt das Auswärtige Amt. Deutsche sollen sich im Winter für die Alpen über die Lawinengefahr beim Nationalen Dienst für Schnee- und Lawinenvorhersage oder für Tirol, Südtirol und Trentino im Euregio-Lawinen.report informieren und Absperrungen beachten. Der Automobile Club d'Italia ACI bietet weitere Infos.

Falls es in Italien zu Wirbelstürmen oder Sturmwarnungen kommt, sollen Deutsche die Hinweise im Ausland oder die Hinweise des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe beachten.