Rechner zur E-Auto-Förderung
: Wie man die vollen 6.000 Euro bekommt

Mit unserem Rechner können Sie ermitteln, wie viel Fördergeld Sie für den Kauf eines E-Autos bekommen.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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ARCHIV - 02.05.2022, Niedersachsen, Hannover: Ein Elektroauto lädt an einer neuen Ladesäule. (zu dpa: «Erneut weniger Neuzulassungen von Elektroautos») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Der Rechner zeigt, wie viel Fördergeld Sie vom Staat bekommen können.

Julian Stratenschulte/dp

Ab heute kann die E-Auto-Prämie offiziell beantragt werden. Je nach Fahrzeugtyp, Haushaltseinkommen und Kinderanzahl können bis zu 6.000 Euro ausbezahlt werden. Um zu berechnen, wie hoch die individuelle Förderung ausfällt, können Sie unseren Rechner benutzen.

E-Auto-Förderung: Rechner

Wählen Sie im Rechner die jeweilige Fahrzeugart aus, geben Sie Ihr Haushaltseinkommen an und wählen Sie die Anzahl der Kinder aus. Das Tool ermittelt dann automatisch die Prämie, die Sie abrufen können.

So holt man das Maximum heraus

Wer die maximale Förderung erhalten möchte, sollte zunächst auf die Fahrzeugart achten. Nach den bisherigen Angaben fällt die Basisförderung für rein batterieelektrische Fahrzeuge höher aus als für Plug-in-Hybride oder Fahrzeuge mit Range Extender. Für reine E-Autos sind 3.000 Euro als Basisförderung vorgesehen, für Plug-in-Hybride und Range-Extender-Modelle 1.500 Euro. Wer den höchsten Förderbetrag erreichen will, fährt daher mit einem vollelektrischen Fahrzeug grundsätzlich besser.

Entscheidend ist außerdem das Haushaltseinkommen. Die Förderung richtet sich an Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen. Für die Prüfung müssen die zwei aktuellsten Einkommensteuerbescheide aller Personen vorgelegt werden, die zum Haushaltsjahreseinkommen beitragen. Diese Bescheide dürfen höchstens drei Jahre alt sein. Wer keine aktuellen Steuerbescheide hat, sollte prüfen, ob eine Steuererklärung nachträglich abgegeben werden kann.

Ein weiterer Hebel sind kindergeldberechtigte Kinder unter 18 Jahren, die im Haushalt der antragstellenden Person leben. Sie können die Förderhöhe erhöhen. Gehen diese Kinder bereits aus den Steuerbescheiden hervor, ist laut BAFA kein weiterer Nachweis nötig. Andernfalls kommen etwa ein Kindergeldnachweis der Familienkasse, ein Kindergeldbescheid mit Aktualitätserklärung oder eine erweiterte Meldebescheinigung infrage.

Wichtig ist auch die saubere Vorbereitung des Antrags. Für die Beantragung ist ein BundID-Konto mit Online-Ausweis oder ELSTER-Zertifikat nötig. Eine einfache Registrierung mit Benutzername und Passwort reicht nicht. Bei bestimmten Plug-in-Hybriden und Elektrofahrzeugen mit Range Extender über 60 Gramm CO₂ pro Kilometer wird zusätzlich das CoC-Dokument benötigt.

Kurz gesagt: Die höchste Förderung gibt es für Antragsteller, die ein rein batterieelektrisches Fahrzeug wählen, die Einkommensvoraussetzungen erfüllen, kindergeldberechtigte Kinder korrekt nachweisen und den Antrag mit vollständigen Unterlagen einreichen.