Pilze sammeln in Brandenburg: Gibt es schon Pilze rund um Potsdam, Frankfurt und Cottbus?

Pfifferlinge liegen in einem Korb. Gibt es aktuell schon Pilze in den Brandenburger Wäldern?
Franziska Gabbert/dpaWenn die Tage langsam wieder kürzer werden, schnappen sich viele Brandenburger Pilzkorb und Taschenmesser und streifen durch die Wälder. Auch wenn echte Experten über das ganze Jahr verteilt Pilze finden, ist die echte Pilzsaison von Spätsommer bis in den Herbst. Wie sieht es aktuell in Brandenburg aus? Gibt es schon Pilze in den Wäldern rund um Potsdam, Cottbus und Frankfurt?
Gibt es schon Pilze in Brandenburg?
Auch wenn es aktuell ein paar Tage geregnet hat, waren die letzten Wochen in Brandenburg sehr trocken. Wenig Niederschlag lässt auch die Pilze nicht so wirklich wachsen. Trotzdem sind schon einige Sammler fündig geworden. Auf Pilzradar.de gibt es aus Brandenburg und Sachsen einige Fundmeldungen zu Pfifferlingen, Birkenpilzen, Sommersteinpilzen und Krause Glucken. Wenn nach dem Regen der letzten Tage wieder ein paar mehr Sonnenstrahlen folgen, lohnt sich vielleicht doch schon der ein oder andere Abstecher in die Brandenburger Wälder. Diese Speisepilze könnten jetzt schon in Brandenburg gefunden werden:
- Pfifferlinge
- Birkenpilze
- Rotkappen
- Steinpilze
- Maronen
- Butterpilze
Was sind die besten Pilzgebiete in Brandenburg?
Die Website landurlaub-brandenburg.de nennt einige Beispiele für gute Pilzregionen in Brandenburg. Das wären zum Beispiel:
- Naturpark Hoher Fläming: Rund um Bad Belzig erstreckt sich eine abwechslungsreiche Landschaft mit Laub- und Mischwäldern. Der kalkhaltige Boden begünstigt eine besondere Artenvielfalt.
- Die hügelige Landschaft um Buckow überrascht mit botanischen Raritäten. Der kalkreiche Boden schafft ideale Bedingungen für seltene Arten.
- Das Havelland bietet stadtnahe Pilzreviere mit großer Artenvielfalt. Besonders empfehlenswert sind die Wälder rund um Falkensee.
Was muss ich beim Pilzesammeln beachten?
Wer Pilze in Brandenburg sammelt, muss ein paar Dinge beachten. So dürfen die Leckerbissen beispielsweise nicht körbeweise aus den Wäldern getragen werden. In Deutschland dürfen wild wachsende Pilze nur in „geringen Mengen“ für den eigenen Bedarf gesammelt werden. Das Bundesnaturschutzgesetz nennt keine exakte Zahl, aber als Faustregel gelten 1 bis 2 Kilogramm pro Person und Tag als haushaltsübliche Menge. In Kernzonen von Nationalparks, Naturschutzgebieten oder auf frisch aufgeforsteten Flächen ist das Sammeln von Pilzen nicht erlaubt.
