Pfingstwochenende 2026: Sechs Ausflugsziele an den Feiertagen in Sachsen

Schmale Waldwege schlängeln sich durch die Sandsteinfelsen, vorbei an engen Durchgängen und moosigen Steinen in einer ruhigen, natürlichen Umgebung. (Symbolbild)
dpa/Kathrin ZeilmannSachsen ist ein Bundesland voller Orte, die überraschen. Zwischen imposanten Sandsteinfelsen, historischen Bergwerken und Landschaften wie aus einem Märchenbuch warten Ausflugsziele, die weit mehr bieten als schöne Aussicht und kurze Spaziergänge. Fünf davon stellen wir hier vor.
Das Felsenlabyrinth bei Langenhennersdorf
Mitten im Wald der Sächsischen Schweiz liegt ein Bereich aus Sandsteinformationen, der von engen Spalten, kleineren Höhlen und schmalen Durchgängen geprägt ist. Die Wege führen dicht an den Felsen entlang und wechseln dabei ständig zwischen engen Passagen und offeneren Waldabschnitten. Die Landschaft wirkt sehr ursprünglich und unterscheidet sich deutlich von klassischen Wanderwegen, da sich der Pfad stark an der natürlichen Felsstruktur orientiert.
- Wann: Ganzjährig zugänglich, bei Nässe wird vom Betreten abgeraten
- Wo: Bei Langenhennersdorf nahe Bad Gottleuba, erreichbar über Pirna oder die Sächsische Schweiz
- Preis: In der Regel kostenlos, ggf. Parkgebühren in der Umgebung
Die Rakotzbrücke im Kromlauer Park (Teufelsbrücke)

Die Rakotzbrücke im Kromlauer Park lädt mit ihrer besonderen Kreisform und der Spiegelung im Wasser zu einem der bekanntesten Fotospots in der Lausitz ein.
dpa/Robert MichaelDie Rakotzbrücke wirkt auf den ersten Blick fast zu perfekt, um echt zu sein. Der halbkreisförmige Steinbogen spiegelt sich im Wasser und bildet zusammen mit seinem Spiegelbild einen vollständigen Kreis. Genau diese optische Wirkung macht den Ort so bekannt. Die Brücke selbst darf heute nicht mehr betreten werden, aber rund um den See gibt es mehrere Aussichtspunkte, von denen man das Motiv gut sehen kann. Besonders in den frühen Morgenstunden oder bei Nebel hat der Ort eine fast unwirkliche Stimmung.
- Wann: Jederzeit frei zugänglich, besonders schön bei ruhigem Wetter und im Herbst
- Wo: Kromlauer Park bei Gablenz in der Lausitz
- Preis: Kostenlos
Die geheimen Unterwelten von Görlitz

Die Unterwelten von Görlitz laden mit ihren historischen Kellern und Gängen unter der Altstadt zu einem spannenden Blick in die verborgene Geschichte der Stadt ein.
dpa/Paul GlaserGörlitz ist über der Erde schon eine der schönsten Altstädte Deutschlands, aber darunter beginnt eine ganz andere Welt. Unter vielen Häusern verlaufen alte Kelleranlagen, Gänge und historische Räume, die teilweise mehrere Jahrhunderte alt sind. Bei Führungen steigt man hinab in diese kühlen, dunkleren Bereiche und bekommt einen Eindruck davon, wie viel Geschichte sich unter der Stadt verbirgt. Die Atmosphäre ist ruhig, etwas geheimnisvoll und deutlich anders als das lebendige Stadtbild oben.
- Wann: Nur im Rahmen geführter Touren, am 13. Juni um 13 Uhr sind noch Termine frei
- Wo: Altstadt Görlitz, Startpunkt am Neptunbrunnen am Untermarkt
- Preis: 10 Euro pro Person, ermäßigt 7,50 Euro pro Person
Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln im Erzgebirge

Das Besucherbergwerk Markus-Röhling-Stolln im Erzgebirge vermittelt in historischen Stollen einen direkten Eindruck vom früheren Bergbau unter Tage.
dpa/Jan WoitasIm Markus-Röhling-Stolln im Erzgebirge führt eine Grubenbahn in das ehemalige Bergwerk hinein. Dort verlaufen enge Stollen und Gänge, die früher für den Erzabbau genutzt wurden. Teile der originalen Anlagen sind erhalten und im Rahmen von Führungen zugänglich. Die Temperatur bleibt konstant kühl, das Licht ist gedämpft, und schnell bekommt man ein Gefühl dafür, wie anstrengend die Arbeit im Bergbau früher war. Besonders eindrücklich ist, dass viele Bereiche noch sehr ursprünglich wirken und nicht stark modernisiert wurden.
- Wann: Führungen regelmäßig, Öffnungszeiten von 9 bis 16 Uhr
- Wo: Frohnau bei Annaberg-Buchholz im Erzgebirge
- Preis: 8 bis 15 Euro pro Person
Die Miniwelt Lichtenstein

Die Viktoria auf dem Modell der Berliner Siegessäule ist vor der Dresdner Frauenkirche (l-r), dem Völkerschlachtdenkmal und der Augustusburg zu sehen. Die Miniwelt Lichtenstein zeigt auf einem Rundgang detailreiche Nachbildungen weltbekannter Bauwerke im Maßstab 1:25 in einer gepflegten Parkanlage.
dpa/ Hendrik SchmidtDie Miniwelt Lichtenstein im Landkreis Zwickau ist ein Freizeitpark, in dem berühmte Bauwerke aus aller Welt im Maßstab 1:25 nachgebaut wurden. Beim Rundgang lassen sich unter anderem der Eiffelturm, die Freiheitsstatue oder das Brandenburger Tor in Miniaturform entdecken, eingebettet in eine gepflegte Parkanlage. Der Park ist besonders an Feiertagen ein beliebtes Ausflugsziel, da man viele Modelle in kurzer Zeit erkunden kann und sich die Anlage gut für einen entspannten Spaziergang eignet. Ergänzt wird das Gelände durch eine kleine Parkbahn und verschiedene Themenbereiche.
- Wann: Saisonabhängig geöffnet, meist Frühjahr bis Herbst täglich
- Wo: Lichtenstein im Landkreis Zwickau, Sachsen
- Preis: 12 bis 15 Euro
Das Wichtelreich in der Dippoldiswalder Heide

Das Wichtelreich in der Dippoldiswalder Heide bei Dippoldiswalde führt entlang eines Waldwegs vorbei an kleinen Figuren und versteckten Details und eignet sich für einen kurzen Spaziergang im Grünen.
Kerstin LißkeDas Wichtelreich in der Dippoldiswalder Heide ist ein kleiner, versteckt wirkender Waldbereich, in dem entlang eines Rundwegs immer wieder kleine Figuren, Türen und liebevolle Details auftauchen. Der Spaziergang führt durch ruhige Waldabschnitte und eignet sich besonders für einen kurzen Ausflug ins Grüne mit einem spielerischen Entdeckercharakter.
- Wann: Ganzjährig zugänglich, am besten bei Tageslicht
- Wo: Dippoldiswalder Heide bei Dippoldiswalde in Sachsen
- Preis: Kostenlos
