Nicht weit vom Ziel
: Hubschrauber holt verängstigte Familie von steilem Bergpfad

Die steilen Pfade des Hochstaufen in den Berchtesgadener Alpen werden einer Mutter mit zwei Kindern zum Verhängnis. Sie trauen sich beim Wandern weder vor noch zurück.
Von
dpa
Bad Reichenhall
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Die Bergwacht rettet eine Mutter und ihre zwei Kinder, die auf einer Wanderung bei Bad Reichenhall „blockiert“ sind.

Sven Hoppe/dpa (Symbolbild)
  • Rettung am Hochstaufen: Mutter und zwei Kinder per Hubschrauber ins Tal geflogen.
  • Die Familie saß auf etwa 1.650 Metern fest und traute sich weder vor noch zurück.
  • Zwei Bergwachtretter sicherten die drei, der Abtransport lief an der Seilwinde.
  • Alle blieben unverletzt, das BRK sprach von einer „Blockierung“ aus Angst.
  • Geplant war der Steig über die „Steinernen Jäger“ zum Reichenhaller Haus.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Rettungshubschrauber hat am Hochstaufen bei Bad Reichenhall eine 43 Jahre alte Mutter und ihre Kinder vom Berg geholt, die sich weder vor noch zurück trauten. Alle drei waren unverletzt, wie das Bayerische Rote Kreuz (BRK) mitteilte. Die Frau wollte demnach mit den zehn und elf Jahre alten Kindern den Steig über die „Steinernen Jäger“ zum Reichenhaller Haus gehen, einer Berghütte des Alpenvereins. Nicht mehr allzu weit vom Ziel entfernt, saßen die drei auf etwa 1.650 Meter Meereshöhe fest.

Mit Hubschrauber ins Tal geflogen

Der Hubschrauber setzte zwei Retter der Bergwacht ab, die Mutter und Kinder sicherten. An der Seilwinde des Helikopters hängend, wurden sie so ins Tal geflogen. Laut BRK waren die drei „blockiert“ – die übliche Umschreibung für Wanderer und Bergsteiger, die so in Angst geraten, dass sie nicht mehr weitergehen können.

Steig erfordert „etwas Kraxelei“

Der Hochstaufen ist ein bekanntes Ziel in den Berchtesgadener Alpen, bekannt für steile Pfade und Kletterrouten. Die Reichenhaller Stadtverwaltung bewirbt den Steig als anspruchsvolle Bergtour, die „etwas Kraxelei“ erfordert.