Neun beliebte Urlaubsländer betroffen: Reisewarnung des Auswärtiges Amts vor Hitze

Kinder kühlen sich in einem Brunnen ab. In diesen Ländern Europas werden deutsche Urlauber vom Auswärtigen Amt gewarnt.
Eduardo Parra/dpaDie Hitzewelle, die nun auf Deutschland trifft, wütet auch in Europas beliebten Urlaubsländern am Mittelmeer. Das Auswärtige Amt warnt vor den Auswirkungen auf deutsche Urlauber in diesen Ländern. Wovor genau gewarnt wird und welche beliebten Reiseziele der Deutschen betroffen sind.
Warnung für neun Länder: Waldbrandgefahr und Auswirkung auf deutsche Urlauber
Das Auswärtige Amt warnt deutsche Urlauber in seinen Reise- und Sicherheitshinweisen vor den Folgen von Hitze, Dürre sowie Wald- und Buschbränden, die den Verkehr und die Luftqualität beeinträchtigen können. Aufgrund der aktuellen Wetterlage kommt es vermehrt zu Bränden, auch in touristischen Regionen, wodurch Urlauber direkt betroffen sein können. Einschränkungen wie Straßensperrungen, Flugausfälle sowie Unterbrechungen im Bus- und Bahnverkehr sind möglich. Ebenso kann es zu Störungen in der Energieversorgung und der Kommunikationsinfrastruktur kommen. Urlauber werden deshalb dazu aufgerufen, die Lage vor Ort aufmerksam zu verfolgen und sich über lokale Medien über mögliche Brände zu informieren.
Warnstufe Rot in Italien
Die italienische Regierung bittet die Bevölkerung, sich während der Hitzewelle zwischen 11 und 18 Uhr im kühlsten Raum des Hauses aufzuhalten, und gibt Empfehlungen zu Kleidung, Ernährung und geeigneten Aktivitäten. Urlauber können die aktuellen Warnstufen in den großen italienischen Städten sowie Sicherheits- und Gesundheitshinweise auf der Webseite des italienischen Gesundheitsamts einsehen. Das Auswärtige Amt weist zudem auf Wassermangel in Mittel- und Süditalien hin, der durch die anhaltende Dürre verursacht wird.
Über 40 Grad in Griechenland
Auch Griechenland-Urlauber erhalten eine Warnung vom Auswärtigen Amt. Hitzewellen mit über 40 Grad seien in Griechenland mittlerweile üblich. Besonders Säuglinge, Kinder, Senioren sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege oder des Herz-Kreislaufsystems sollten direkte Sonneneinstrahlung vermeiden. Reisende werden dazu angehalten, stets ausreichend Trinkwasser bei sich zu tragen und körperliche Anstrengungen während der Mittagshitze zu vermeiden.
Welche Länder von der Warnung des Auswärtigen Amts betroffen sind:
Diese Länder sind von der Warnung des Auswärtigen Amts vor Wald- und Buschbränden und Hitze betroffen. (Stand: 28. Juni 2025)
- Italien
- Spanien
- Portugal
- Frankreich
- Griechenland
- Türkei
- Kroatien
- Slowenien
- Zypern
