SPD-BSW-Koalition: Steckbrief Detlef Tabbert – vom Bürgermeister zum Minister

Der Bürgermeister von Templin wird nun Minister. Detlef Tabbert (rechts) wechselte von der Linken zum BSW und wird neuer Verkehrsminister.
Michael Bahlo/dpa- Detlef Tabbert, Bürgermeister von Templin, soll Verkehrsminister in Brandenburg werden.
- Der 64-Jährige wechselte von der Linken zur BSW wegen Unzufriedenheit mit der Flüchtlingspolitik.
- Tabbert war maßgeblich an den Koalitionsverhandlungen zwischen BSW und SPD beteiligt.
- Er kritisierte die geplante Gasbohrung in Zehdenick.
- Tabbert nahm an einer Podiumsdiskussion der Firma Jasper Resources teil.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bisher ist wenig bekannt über den 64-jährigen Detlef Tabbert. Dabei ist er seit 14 Jahren Bürgermeister in Templin. Im Mai 2024 machte er mit dem Wechsel von der Links-Partei zum Bündnis Sahra Wagenknecht Schlagzeilen.
Nun wird er neuer Verkehrsminister, wenn SPD und BSW in Koalition die künftige Landesregierung von Brandenburg stellen. Was ist bisher über Tabbert bekannt? Ein Steckbrief.
Übersicht: Steckbrief zu Detlef Tabbert (BSW)
- Steckbrief: Wichtige Daten und Fakten zu Detlef Tabbert
- Detlef Tabbert: zwischen 2010 und 2024 Templins Bürgermeister
- Tabbert kritisiert Gasbohrung bei Zehdenick
Steckbrief: Wichtige Daten und Fakten zu Detlef Tabbert
- Name: Detlef Tabbert
- Geburtstag: 17.06.1960
- Geburtsort: Templin
- Beruf: Bürgermeister von Templin, Diplom-Finanzwirt
- Familienstand: verheiratet
- Kinder: ein Sohn
- Partei: BSW
Detlef Tabbert: seit 2010 Templins Bürgermeister
Detlef Tabbert ist ausgebildeter Diplom-Finanzwirt (Hochschule Potsdam) und seit 2010 Bürgermeister der Stadt Templin, aus der auch die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stammt. Im Jahr der sogenannten Flüchtlingskrise 2015 zeigte er sich optimistisch hinsichtlich der Aufnahmefähigkeit der Stadt Templin.
Damals nahm Templin 72 Geflüchteten Personen auf, wie aus einem ZDF-Bericht hervorgeht. Mittlerweile leben in der Stadt mehrere hundert Geflüchtete. Den Wechsel von den Linken zum Bündnis Sahra Wagenknechts im Mai 2024 begründete Detlef Tabbert unter anderem mit seiner Unzufriedenheit über die Flüchtlingspolitik der Linken.
Tabbert kritisiert Gasbohrung bei Zehdenick
Im August 2024 trat der 64-Jährige als entschiedener Gegner einer geplanten Gasbohrung in Zehdenick auf. Obwohl er nicht für den Landtag kandidierte, nahm er als Landesvorstandsmitglied des Bündnisses Sahra Wagenknecht an einer Podiumsdiskussion teil, welche von der Firma Jasper Resources ausgerichtete wurde, die in Zehdenick nach Erdgas sucht.
Tabbert war bei den Koalitionsverhandlungen zwischen dem BSW und der SPD in Brandenburg maßgeblich beteiligt. In dieser Rolle richtete er auch mahnende Worte an seine Parteikollegin Katja Wolf, wie die MAZ berichtete. Wolf führt in Thüringen für die BSW mit CDU und SPD Verhandlungen für eine mögliche Brombeerkoalition. Wolf wurde parteiintern dafür kritisiert, sich von zentralen Wahlkampfthemen in den Verlandungen entfernt zu haben.

