Naturkatastrophe in Südamerika: Erdbeben in Kolumbien: Zahl der Toten auf 239 gestiegen

Freiwillige durchsuchen zwei Tage nach dem Erdbeben die Trümmer.
Ivan Valencia/AP/dpa- In Kolumbien steigt die Zahl der Toten nach dem Erdbeben auf 239.
- Mehr als 3.700 Menschen sind verletzt, 387 gelten laut UNGRD als vermisst.
- Rettungskräfte suchen in Trümmern, um vor der 72-Stunden-Grenze Überlebende zu finden.
- Das Beben der Stärke 7,4 traf nahe San José del Palmar und erschütterte mehrere Städte.
- 140 Gebäude stürzten ein – Zehntausende Wohnungen sind beschädigt, über 49.000 Menschen betroffen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Nach dem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf 239 gestiegen. Mehr als 3.700 weitere Menschen wurden verletzt, wie die nationale Katastrophenschutzbehörde UNGRD mitteilte. Laut der Behörde gelten 387 Menschen als vermisst. Rettungskräfte arbeiten mit Hochdruck in den Trümmern, um Menschen vor der kritischen 72-Stunden-Grenze noch lebend zu bergen.
Das Erdbeben der Stärke 7,4 war so heftig wie seit Jahrzehnten nicht mehr in dem südamerikanischen Land. Es ereignete sich am Montag 7.34 Uhr Ortszeit nahe San José del Palmar im Departamento Chocó im Nordwesten des Landes. Städte wie Cali, Pereira, Manizales wurden schwer getroffen.
Den jüngsten offiziellen Angaben zufolge brachte das Erdbeben 140 Gebäude zum kompletten Einsturz. Zehntausende Wohnungen wurden demnach beschädigt. Mehr als 49.000 Menschen sind betroffen.