Muli bei Rothenburg entlaufen: Polizei muss Maultier Pedro in Hähnichen einfangen

Muli Pedro ist im Kreis Görlitz ausgerissen. So half die Polizei, das Maultier einzufangen.
Polizei SachsenEin ausgebüxtes Muli hat am Freitagvormittag (9. Mai) seine Besitzerin und Polizisten in Hähnichen unweit von Rothenburg (Oberlausitz) in Atem gehalten. Pedro brach aus seinem Stall aus und rannte zunächst zwischen Hähnichen und Uhsmannsdorf im Bereich der Bahngleise umher, heißt es im Polizeibericht der Direktion Görlitz am Montag (13. Mai).
Die Eigentümerin und ihr Sohn hatten bereits eine Weile versucht, das Tier wieder einzufangen. Da es ihnen auch nach anderthalb Stunden ununterbrochenem Joggen hinter dem Ausreißer nicht gelungen war, baten sie die Polizei um Hilfe.
Als die Polizisten eintrafen, trabte das Muli auf einer Wiese beim Heidewinkel herum. Es ließ sich weder mit Strick noch Halfter einfangen. Die Beamten informierten die Bundespolizei, welche die Gleise sicherte. Da kein Tierarzt mit einem Betäubungs-Blasrohr zur Verfügung stand, zäunten die Uniformierten das Maultier mit einer Longe und Koppeldraht ein. Das funktionierte. Gemeinsam mit der Besitzerin begleiteten die Polizisten Pedro etwa vier Kilometer zurück zu seinem Stall.

