Mehrfamilienhaus unbewohnbar: Unkraut-Abbrenner verursacht 250.000 Euro Schaden

Mehr als 70 Feuerwerleute mussten zu dem Unkraut-Einsatz ausrücken.
Marijan Murat/dpa (Symbolbild)Bei Temperaturen von mehr als 30 Grad und anhaltender Trockenheit das Unkraut am Haus mit einem Brenner abflammen? Keine gute Idee. Das musste sich jetzt auch ein 60-jähriger Mann eingestehen.
Hoher Schaden nach Abflammen von Unkraut
Der Eigentümer eines Mehrfamilienhauses in Nordenham-Blexen (Niedersachsen) hat am Mittwochnachmittag Unkraut mit einem Gasbrenner beseitigt. Während dieser Arbeiten setzten Funken einen Anbau in Brand, der sich im weiteren Verlauf auf das gesamte Dreiparteienhaus ausbreitete. Ein vor Ort vorbeikommender Zeuge und zugleich Angehöriger der Feuerwehr setzte den Notruf ab und sorgte für die Evakuierung des Wohnhauses. Drei Erwachsene und zwei Kleinstkinder konnten das Haus durch sein schnelles Eingreifen eigenständig und unverletzt verlassen, teilte die Polizei am Donnerstag mit.
Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit insgesamt 72 Einsatzkräften und setzte auch einen Drehleiterwagen ein. Die Löscharbeiten waren gegen 16:00 Uhr beendet. Es kam zu Straßensperrungen. Insbesondere aufgrund der beginnenden „Sail Bremerhaven 2025“ kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Das Mehrfamilienhaus ist vorerst nicht mehr bewohnbar und zudem durch die Polizei beschlagnahmt worden. Der entstandene Schaden wurde auf ungefähr 250.000 Euro geschätzt.
