Leipzig
: Wann endet der Streik bei den LVB?

Verdi bestreikt am Montag bundesweit den kommunalen Nahverkehr. Davon ist heute auch Leipzig betroffen. Ab wann verkehren die betroffenen Linien wieder regulär?
Von
David Hahn
Leipzig
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Nahverkehr in Leipzig: ARCHIV - 11.03.2025, Sachsen, Leipzig: Eine Straßenbahn der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) fährt im morgendlichen Berufsverkehr. (zu dpa: «Leipziger Verkehrsbetriebe knacken 170-Millionen-Marke») Foto: Elisa Schu/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wie lange kommt es heute zu Ausfällen bei den LVB infolge des Warnstreiks?

Elisa Schu/dpa

Fahrgäste in zahlreichen deutschen Städten müssen sich am Montag, dem 2. Februar 2026, auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen von parallel laufenden Tarifverhandlungen für den Tag in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen. Dies gilt auch für Leipzig und die LVB (Leipziger Verkehrsbetriebe). Wann endet der Streik?

LVB: Wann ist der Streik in Leipzig vorbei?

Der Streik soll am Montag um 3:00 Uhr morgens beginnen und von da an für mehr als 24 Stunden andauern. Das Ende ist auf Dienstag um 6:00 Uhr morgens angesetzt. Für die Dauer des Streiks kann es zu Ausfällen und Einschränkungen im Linienverkehr kommen. Es ist laut den LVB auch möglich, dass der Verkehr zeitweise komplett eingestellt wird. Man solle sich am Montag bei den Verkehrsmeldungen informieren, welche Verbindungen genau ausfallen. Die S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn sind nicht vom Streik betroffen.

Aktueller Streik 2026: Warum wird heute gestreikt?

Zwei Gesprächsrunden zwischen den beiden Tarifparteien sind bisher ohne Ergebnis geblieben. Verdi verhandelt derzeit parallel in allen 16 Bundesländern mit den Verkehrsunternehmen. Während sich die Tarifrunde im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal in den meisten Ländern um den sogenannten Manteltarifvertrag. Dieser regelt vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Außerdem will die Gewerkschaft eine Erhöhung der sogenannten Wendezeit auf sechs Minuten ohne Ausnahme. Das betrifft die Zeit, die Fahrerinnen und Fahrer an einer Endhaltestelle haben, bevor sie wieder in die Gegenrichtung aufbrechen.

Mit Material der dpa