Kölner Dom
: Höhe des Eintrittsgelds für Kölner Dom wird bekanntgegeben

Der Besuch des Kölner Doms soll künftig Geld kosten. So viel war schon bekannt. Jetzt wird mitgeteilt, wie hoch der Eintritt ausfallen soll.
Von
dpa
Köln
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Kölner Dom: ARCHIV - 05.03.2026, Nordrhein-Westfalen, Köln: Touristen fotografieren den Kölner Dom.  (zu dpa: ««Tarifdschungel» Nahverkehr: Was ändert sich und was fehlt?») Foto: Henning Kaiser/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Um den Kölner Dom von innen zu sehn, muss man zukünftig ein Besichtigungsgebühr zahlen.

Henning Kaiser/dpa
  • Kölner Dom plant eine Besichtigungsgebühr für Besucherinnen und Besucher.
  • Am Dienstag um 11.00 Uhr will das Domkapitel die Höhe des Eintritts nennen.
  • Ziel ist die Finanzierung von Pflege, Schutz und laufendem Betrieb des Doms.
  • Betende und Gottesdienstbesucher sollen nichts zahlen – Umsetzung noch offen.
  • Debatte in Köln: Verweis auf Mailänder Dom und St. Paul’s, Eintritt unter zehn Euro gefordert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Anfang März hatte das Kölner Domkapitel die Einführung einer Besichtigungsgebühr für das zweite Halbjahr angekündigt. Mit ihrer Hilfe sollen die Pflege, der Schutz und der laufende Betrieb des Doms finanziert werden. Am Dienstag (11.00 Uhr) will das Domkapitel nun mitteilen, wie hoch der Eintritt ausfallen soll.

Das Domkapitel - die Leitung des Doms - hatte schon klargestellt, dass Betende und Gottesdienstbesucher nichts bezahlen sollen. Unbeantwortet ist bisher noch die Frage, wie dies praktisch organisiert werden soll.

Auch andere Kathedralen in Europa verlangen Eintritt

Die Ankündigung einer Eintrittsgebühr hat in Köln eine heftige Debatte ausgelöst. Befürworter verweisen darauf, dass andere Kathedralen wie der Mailänder Dom oder die Londoner St. Paul's-Kathedrale ebenfalls Eintritt kosten. Gegner befürchten, dass der Dom seine Funktion als für alle zugängliches Herz der Stadt einbüßen wird, wenn der Besuch nicht mehr frei ist.

Die frühere Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner, die heute den Zentral-Dombau-Verein leitet, hat betont, es sei wichtig, dass der Eintritt unter zehn Euro bleibe. Der Zentral-Dombau-Verein sammelt seit 1842 Geld für den Dom, zunächst für dessen Fertigstellung und seit der Vollendung 1880 für die Instandhaltung.