Keks-Rückruf
: Magen-Darm-Beschwerden und Schwellungen möglich

Ein Hersteller von Keksen hat eine dringende Rückrufaktion für eines seiner Produkte gestartet. Hintergrund ist ein nicht deklariertes Allergen, sodass der Verzehr für bestimmte Personen gesundheitliche Risiken bergen kann.
Von
David Hahn
Stuttgart
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Lebensmittelwarnung: ILLUSTRATION - 17.03.2026, Bremen: Eine Person hält einen Finger vor einen Monitor, auf dem das Logo der App «Lebensmittelwarnung» zu sehen ist. (zu dpa: «Rückruf: Stark krebserregender Schimmelpilz in Paprikagewürz») Foto: Sina Schuldt/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

(Symbolbild) Alle Informationen zum aktuellen Rückruf von Keksen gibt es hier im Überblick.

Sina Schuldt/dpa

In zahlreichen Bundesländern werden aufgrund eines nicht deklarierten Allergens derzeit Kekse zurückgerufen. Was müssen Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt beachten?

Keks: Rückrufaktion von „Saghe Talaie“

Die Bahrami GmbH (Hamburg) informiert über einen Rückruf des Produkts „Saghe Talaie“ im 200-g-Beutel. Es handelt sich dabei ausschließlich um die Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.

Kekse-Rückruf

Diese Kekse „Saghe Talaie“ von Bahrami GmbH werden aktuell zurückgerufen.

Lebensmittelwarnung/Bahrami GmbH

Kekse: Aktueller Rückruf – Allergen nicht ausgewiesen

Der Rückruf wurde veranlasst, nachdem bekannt wurde, dass bei den betroffenen Keksen das Allergen „Milch“ nicht gekennzeichnet wurde. Laut dem Hersteller des Produkts kann es bei einer Allergie zu Juckreiz im Mund und Hals, Hautreaktionen wie Rötungen, Ausschlag oder Nesselsucht, Schwellungen im Gesicht, an den Lippen oder Augenlidern, Magen-Darm-Beschwerden oder einer laufenden Nase und Niesen kommen. Bei stärkerer Allergie sind unter anderem auch Atembeschwerden oder Schwindel. In Extremfällen sind auch ein starker Blutdruckabfall, Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot oder ein schneller Puls möglich. In letzteren Fällen ist sofortige medizinische Hilfe (Notruf) notwendig.

Welche Bundesländer sind betroffen?

Der Rückruf umfasst laut Lebensmittelwarnung.de die Bundesländer Sachsen, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Bremen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Hamburg. Angaben der Bahrami GmbH zufolge wurde das Produkt bundesweit verkauft.

Was können Verbraucher jetzt tun?

KundInnen und Kunden, die allergisch auf Milch reagieren, sollten ihre Vorräte überprüfen und bei Bedarf die Rückgabe des Produkts veranlassen. Der Kaufpreis wird in der jeweiligen Verkaufsstätte erstattet. Menschen ohne Unverträglichkeit können das Produkt weiterhin verzehren.