Keks-Rückruf: Magen-Darm-Beschwerden und Schwellungen möglich

(Symbolbild) Alle Informationen zum aktuellen Rückruf von Keksen gibt es hier im Überblick.
Sina Schuldt/dpaIn zahlreichen Bundesländern werden aufgrund eines nicht deklarierten Allergens derzeit Kekse zurückgerufen. Was müssen Verbraucherinnen und Verbraucher jetzt beachten?
Keks: Rückrufaktion von „Saghe Talaie“
Die Bahrami GmbH (Hamburg) informiert über einen Rückruf des Produkts „Saghe Talaie“ im 200-g-Beutel. Es handelt sich dabei ausschließlich um die Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 12.09.2026. Andere Mindesthaltbarkeitsdaten sind nicht betroffen.

Diese Kekse „Saghe Talaie“ von Bahrami GmbH werden aktuell zurückgerufen.
Lebensmittelwarnung/Bahrami GmbHKekse: Aktueller Rückruf – Allergen nicht ausgewiesen
Der Rückruf wurde veranlasst, nachdem bekannt wurde, dass bei den betroffenen Keksen das Allergen „Milch“ nicht gekennzeichnet wurde. Laut dem Hersteller des Produkts kann es bei einer Allergie zu Juckreiz im Mund und Hals, Hautreaktionen wie Rötungen, Ausschlag oder Nesselsucht, Schwellungen im Gesicht, an den Lippen oder Augenlidern, Magen-Darm-Beschwerden oder einer laufenden Nase und Niesen kommen. Bei stärkerer Allergie sind unter anderem auch Atembeschwerden oder Schwindel. In Extremfällen sind auch ein starker Blutdruckabfall, Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot oder ein schneller Puls möglich. In letzteren Fällen ist sofortige medizinische Hilfe (Notruf) notwendig.
Welche Bundesländer sind betroffen?
Der Rückruf umfasst laut Lebensmittelwarnung.de die Bundesländer Sachsen, Berlin, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Bayern, Bremen, Schleswig-Holstein, Baden-Württemberg und Hamburg. Angaben der Bahrami GmbH zufolge wurde das Produkt bundesweit verkauft.
Was können Verbraucher jetzt tun?
KundInnen und Kunden, die allergisch auf Milch reagieren, sollten ihre Vorräte überprüfen und bei Bedarf die Rückgabe des Produkts veranlassen. Der Kaufpreis wird in der jeweiligen Verkaufsstätte erstattet. Menschen ohne Unverträglichkeit können das Produkt weiterhin verzehren.
