Karras-Rundweg in Sachsen
: Dieser Weg im Elbland verzaubert Wanderer

Er ist unter den Top 10 der schönsten Wanderweg Deutschlands und der zweitschönste in Sachsen. Was macht den Karras-Rundweg so besonders?
Von
Theresa Thiem
Elbland
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Wetter in Baden-Württemberg: 02.09.2025, Baden-Württemberg, Ochsenwang: Wanderer sind an einem Aussichtspunkt am Rand der Schwäbischen Alb zu sehen. Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Dieser Wanderweg ist der zweitschönste in Sachsen und gehört zu den 10 schönsten Deutschlands.

Marijan Murat/dpa

Laut der Erhebung des Wandermagazins gehört der Karras-Rundweg zu den 10 schönsten Wanderwegen in Deutschland. Dabei hat der Rundweg den neunten Platz belegt und ist damit Sachsens zweitschönste Tagestour.

Karras-Rundweg: Was hat die Wanderung zu bieten?

Auf dem Karras-Rundweg wandert man zwischen Natur, Geschichte und Abenteuern und erlebt dabei zwischen Coswig-Spitzgrund und Schloss Moritzburg die Sagen rund um den Ritter Karras. Dabei kann die Wanderung sowohl in Coswig-Spitzgrund als auch in Moritzburg begonnen werden.

Strecke Karras-Rundweg: Wo geht es lang?

  • Wanderungsbeginn ab Coswig-Spitzgrund:

Angenommen, man beginnt in Coswig am Spitzgrundteich, dann führt die Route am Spitzgrundteich entlang und über den Talweg am Lockwitzbach bis zum historischen Forsthaus Kreyern. Weiter geht es vom Kapellenteich zum Ilschenteich. Angelangt an der Kreuzung S81-Zugang/L-Weg, hat man die Möglichkeit, über den Seerosenteich abzukürzen. Die Wanderung verkürzt sich in diesem Fall auf 9 Kilometer.

Entscheidet man sich für die gesamte Strecke, beträgt der Karras-Rundweg 17,6 Kilometer und führt über den Moritzburger Ortsteil Auer, die Münchhauwiese und den Steinernen Weg bis zum Schloss Moritzburg. Sobald man die Ortsmitte von Moritzburg passiert hat, gelangt man in das Gründungsdorf der Gemeinde Moritzburg (Eisenberg). Über den Luchsberg geht es weiter über die Kleinkuppenlandschaft bis zu den Höhenzügen des Elblandes und in den Friedewald. Sobald man sich im St. Ulrich-Tunnel befindet, unterquert man die S81 und wandert über den L- und den X-Weg zum Seerosenteich. Vom Seerosenteich gelangt man über den Gabelweg zum Aussichtspunkt Hoher Stein, wo ein zauberhafter Ausblick auf Wandernde wartet. Der Weg über den Spitzgrundborn führt dann wieder zum Spitzgrundteich.

  • Wanderungsbeginn ab Moritzburg:

Beginnt man stattdessen in Moritzburg, läuft die Wanderung ab dem Schlossparkplatz in die Richtung des historischen Gasthofs Adam. Ab dem Gasthof Adam geht es vorbei an der Ortsmitte in die Ortslage Eisenberg. Weiter geht es über den Luchsberg über die Kleinkuppen-Landschaft zu den Höhenzügen des Dresdner Elblandes und wieder in den Friedewald. Durch den St. Ulrich Tunnel geht es unter der S81 hindurch und nach etwa 500 Metern hat man hier wieder die Option, die Rundwanderung auf 9 Kilometer abzukürzen. Am Ilschenteich in der Nähe von Auer gelangt man dann wieder in Richtung Moritzburg.

Die 17 Kilometer lange Variante leitet Wandernde über den L-Weg sowie den X-Weg nach Coswig, vorbei an dem zauberhaften Seerosenteich und zum Aussichtspunkt Hoher Stein. Hier hat man traumhafte Ausblicke bis in das Meißner Land. Danach führt der Wanderweg über den Spitzgrundborn zum Spitzgrundborn. Dort geht die Wanderung weiter zum historischen Forsthaus Kreyern. Sobald man dann den Kapellententeich erreicht hat, ist auch der Ilschenteich nicht mehr weit. Über die Straße geht es vorbei am historischen Gasthof Auer bin hinein in den Moritzburger Ortsteil Auer. Danach führt die Wanderung entlang der Münchhauwiese zum Steinernen Weg, von wo aus man den Schlossteich Moritzburg und damit den Ausgangspunkt der Wanderung erreicht.

Die schönsten Wanderwege Deutschlands: Welche Tagestouren sind die schönsten?

Platz 1: Caspar-David-Friedrich-Weg (Sächsische Schweiz, Sachsen)

Den ersten Platz in der Kategorie der schönsten Tagestouren Deutschlands hat der Caspar-David-Friedrich-Weg belegt. Die etwa 15 Kilometer lange Rundwanderung in der Sächsischen Schweiz verbindet vielfältige Eindrücke von Natur, Geschichte und Kunst.

Platz 2: Heideschleife Büsenbachtal (Lüneburger Heide, Niedersachsen)

Auf den zweiten Platz hat es die niedersächsische Heideschleife Büsenbachtal geschafft. Dort begeistern aufregende Gegensätze aus weiten, offenen Landschaften, idyllischen Tälern, Waschholderbüschen, Wäldern und Heideflächen.

Platz 3: Traumschleife Hunolsteiner Klammtour (Hunsrück, Rheinland-Pfalz)

Der zweite Platz geht an die 10,5 Kilometer lange Traumschleife Hunolsteiner Klammtour in Rheinland-Pfalz. Der Weg beginnt an dem gemütlichen Bauernhofcafé „Hunolsteiner Hof“ und führt schnell zu einer beeindruckenden Burgruine.