John Frieda ist tot
: Was war die Todesursache?

Der plötzliche Abschied von Star-Friseur John Frieda sorgt für Trauer. Doch woran ist der berühmte Haarstylist gestorben?
Von
Katrin Jokic
Berlin
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John Frieda 2012 in London.

IMAGO/WENN

John Frieda ist tot. Der britische Star-Friseur und Gründer der gleichnamigen Haarpflegemarke ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Sein Salon gab die traurige Nachricht am Dienstag (3. November) auf Instagram bekannt. Zahlreiche Fans und Wegbegleiter trauern um den Mann, der über Jahrzehnte die internationale Friseurbranche prägte und Stars wie Prinzessin Diana, Madonna und Nicole Kidman frisierte.

John Frieda: Todesursache bislang nicht bekannt

Woran John Frieda gestorben ist, wurde bislang nicht öffentlich bekannt gegeben. In der offiziellen Mitteilung seines Salons heißt es lediglich, dass der 75-Jährige friedlich im Kreise seiner Familie verstorben sei. Weitere Einzelheiten zu seinem Gesundheitszustand oder den Umständen seines Todes wurden nicht genannt.

„Mit schwerem Herzen teilen wir die Nachricht mit, dass unser lieber John friedlich im Kreise seiner Familie verstorben ist“, schrieb sein Salon auf Instagram.

Seine ehemaligen Mitarbeiter würdigten ihn als außergewöhnlichen Mentor und als eine Ikone der Friseurbranche. Sein Talent und seine Leidenschaft hätten das Leben vieler Menschen berührt. Sein Vermächtnis werde weiterleben, versicherte das Team.

Auch Friedas Stieftochter Asia Agnelli Lagrange bestätigte den Tod des Unternehmers mit emotionalen Worten auf Instagram. „Heute haben wir den besten Mann verloren, den es je gab“, schrieb sie zu mehreren gemeinsamen Fotos. Sie habe die Nachricht geteilt, weil ihr Stiefvater so viele Menschen berührt habe.

John Frieda hinterlässt seine Frau und vier Kinder

John Frieda wurde am 9. Juli 1951 in England geboren und entdeckte schon früh seine Leidenschaft für das Friseurhandwerk. 1976 eröffnete er seinen ersten eigenen Salon. Zu seinen berühmtesten Kreationen zählt der sogenannte „Purdey“-Haarschnitt, den er für Schauspielerin Joanna Lumley entwarf.

1988 gründete er gemeinsam mit Gail Federici seine Haarpflegemarke, die insbesondere durch die Produktlinie „Frizz-Ease“ weltweit bekannt wurde. 2002 verkaufte er das Unternehmen für rund 450 Millionen US-Dollar an den japanischen Konzern Kao.

Auch privat stand Frieda immer wieder im Rampenlicht. Seine erste Ehe führte er mit der schottischen Sängerin Lulu, mit der er einen Sohn bekam. Später fand er mit Frances Avery Agnelli erneut sein Glück. Das Paar heiratete 2019 und bekam zwei gemeinsame Kinder.

John Frieda hinterlässt seine Ehefrau, drei leibliche Kinder, eine Stieftochter und zwei Enkelkinder. Ob seine Familie zu einem späteren Zeitpunkt nähere Angaben zur Todesursache machen wird, ist derzeit nicht bekannt.