Spritpreise Schweiz aktuell: Was kosten Diesel und Benzin? – Lohnt sich das Tanken in der Schweiz?

Die Spritpreise gehen durch die Decke. Viele Autofahrer tanken deshalb in den Nachbarländern. Doch darf ich unbegrenzt Sprit abfüllen?
Marijan Murat/dpaDer Krieg in der Ukraine lässt die Preise an deutschen Zapfsäulen in Rekordhöhen steigen. So kosten ein Liter Diesel oder Super/E10 in Baden-Württemberg im Durchschnitt mehr als zwei Euro (Stand: 16. März 2022). Einigen Autofahrern im Süden erscheint da besonders ein Nachbarstaat im Vergleich besonders attraktiv. Tankfahrten ins Nachbarland häufen sich. Dies gilt für grenznahe Regionen wie etwa die Schweiz. Doch lohnt sich die Fahrt über die Grenze zum Tanken?
- Wie teuer ist der Sprit aktuell in der Schweiz?
- Gibt es Abfüllgrenzen für Diesel und Benzin in der Schweiz?
So viel kosten Diesel und Benzin in der Schweiz?
Schaut man im Internet nach den aktuellen Spritpreisen in der Schweiz, findet man höchst unterschiedliche Angaben. Der ADAC gibt deutlich geringere Preise an als Schweizer Vergleichsportale.
Spritpreise in der Schweiz laut ADAC (Stand: 16.3.)
- Diesel 2,19 Euro
- Bleifrei Super 2,07 Euro
- Bleifrei Super Plus 2,16 Euro
Zudem variieren die Spritpreise je nach Ort in der Schweiz stark. Laut dem Schweizer Radiosender FM1 Today kostete ein Liter Benzin in Vorarlberg zuletzt 1,79 Euro, in Sankt Gallen hingegen 2,06 Euro. Diesel kostete nach ihren Angaben zwischen 1,89 Euro und zwei Euro.
Gibt es Abfüllgrenzen für Diesel und Benzin?
Wer sich schon die Mühe macht ins Ausland zu fahren um zu tanken, werden auch Ersatzkanister mit Sprit abgefüllt, um weiter Geld zu sparen. Doch Vorsicht, im Ausland gibt es individuelle Tanklimits. So dürfen in der Schweiz maximal 25 Liter Sprit in Reservekanistern mitgeführt werden.
Kosten für Benzin und Diesel in Deutschland - knapp 40 Prozent Steuern und Abgaben
Wie viel von den Preisen für Diesel und Benzin machen Steuern und Abgaben aus? Die Kosten für einen Liter Treibstoff an deutschen Zapfsäulen sind ohne die Abgaben an den Staat rund 40 Prozent geringer. Dabei sind die Steuerabgaben zum Großteil nicht für die Preissteigerung des Sprits verantwortlich.