Hitzewelle in Spanien: Über 40 Grad! Nur diese Urlaubsregion hat Glück

Eine Hitzewelle hat Spanien fest im Griff. Nur eine Urlaubsregion soll wohl weitgehend verschont bleiben.
Emilio Morenatti/AP/dpaDie nächste Hitzewelle des Jahres rollt aktuell über Südeuropa, auch Spanien ist von den hohen Temperaturen betroffen. Ob es alle Touristen in jeder Region Spaniens trifft und wie die Prognosen für die kommende Woche aussehen.
Hitzewelle in Spanien: Erstes Todesopfer in Andalusien
Kurz nach dem Start der zweiten offiziellen Hitzewelle des Jahres in Spanien und Portugal hat es bereits ein erstes Todesopfer gegeben. Ein 85 Jahre alter Mann sei in Badajoz an den Folgen der extrem hohen Temperaturen gestorben, teilte die Regierung der Region Extremadura im Westen des Landes mit. Badajoz und Córdoba in Andalusien registrierten nach Angaben der Wetterbehörde AEMET am Montag (4. August 2025) mit jeweils rund 42 Grad landesweit die höchsten Temperaturen.
Warnstufen aufgrund der Hitzewelle ausgerufen
Die neue Hitzewelle trifft Spanien mit voller Wucht: Bereits am Montag wurden in vielen Teilen des Zentrums, Südens und Westens des Landes Temperaturen über 40 Grad erreicht. In vielen Regionen Spaniens wurden Warnstufen ausgerufen. Eine Liste zeigt, wo welche Warnstufe gilt (Stand: 5. August 2025).
Alarmstufe Orange (zweithöchste Warnstufe):
- Andalusien
- Madrid
- Kastilien-La Mancha
- Extremadura
- Galicien
Alarmstufe Gelb (dritthöchste Warnstufe):
- Aragonien
- Katalonien
- Baskenland
- Navarra
Die Balearen bleiben vorerst verschont
Die Balearen mit der bei Deutschen besonders beliebten Urlaubsinsel Mallorca sollen derweil nach bisherigen Erkenntnissen von der Hitzewelle, die etwa eine Woche anhalten soll, weitgehend verschont bleiben, schreibt die Deutsche Presseagentur.
Risiko für Waldbrände hoch
Mit der Hitze steigt auch wieder das Waldbrandrisiko. Bereits in den vergangenen Tagen hatte es beispielsweise in Portugal aufgrund der Trockenheit schwere Waldbrände gegeben. Auch die Türkei und Griechenland kämpfen seit Sommerbeginn mit immer wieder aufflammenden Busch- und Waldbränden.
Vor allem die südeuropäischen Urlaubsländer haben jährlich mit zerstörerischen Feuern und extremer Hitze zu kämpfen. Durch die Hitze trocknet die Vegetation aus, was wiederum die Ausbreitung von Waldbränden fördert. Nach Einschätzung von Wissenschaftlern nimmt die Zahl und Intensität von Hitzewellen und anderen Extremwetter-Ereignissen durch den Klimawandel zu. Reiseexperten raten darum auch dazu, bei Reisen in betroffene Gebiete bereits bei der Buchung auf einige Sicherheitsaspekte zu achten.
