Hitze und Trockenheit
: Fünf Verletzte bei Bränden in der Türkei – mehrere Orte evakuiert

Schwere Waldbrände halten die Türkei in Atem. Mehrere Orte wurden evakuiert, Hunderte Einsatzkräfte kämpfen weiter gegen die Flammen.
Von
red/afp
Istanbul
Brände in der Türkei: 30.06.2025, Türkei, Seferihisar: Ein Hubschrauber lässt Wasser ab, um ein Feuer in der Nähe von Izmir zu löschen. Einsatzkräfte in der Türkei kämpfen in mehreren Provinzen gegen Brände, die sich bei starken Winden ausbreiten. Foto: Cengiz Malgir/DIA Photo via AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ein Hubschrauber lässt Wasser ab, um ein Feuer in der Nähe von Izmir zu löschen. Einsatzkräfte in der Türkei kämpfen in mehreren Provinzen gegen Brände, die sich bei starken Winden ausbreiten (Archivfoto).

Cengiz Malgir/DIA Photo via AP/dpa
  • Schwere Waldbrände in Süden und Westen der Türkei, mehrere Orte evakuiert.
  • Fünf Verletzte gemeldet, darunter drei Feuerwehrleute in der Provinz Balikesir.
  • Hunderte Kräfte im Einsatz, unterstützt von Flugzeugen und Hubschraubern.
  • Bei Ayvalik wurden drei Ortschaften geräumt – Brände breiten sich bei starkem Wind aus.
  • Seit Mittwoch 169 Einsätze, davon 163 unter Kontrolle; Fethiye, Alanya, Gülnar-Aydincik weitgehend.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei den schweren Bränden im Süden und Westen der Türkei sind nach Angaben der Behörden fünf Menschen verletzt worden. Drei der Verletzten seien Feuerwehrleute, erklärte die Präfektur der westlichen Provinz Balikesir am Donnerstag. Dort kämpften hunderte Einsatzkräfte gegen Brände an drei Orten. Sie wurden von mehreren Flugzeugen und Hubschraubern unterstützt. In der Nähe der bei Touristen beliebten Stadt Ayvalik mussten drei Ortschaften evakuiert werden.

Seit Mittwoch seien Feuerwehrleute im ganzen Land zu 169 Bränden ausgerückt, erklärte der türkische Forstminister Ibrahim Yumakli im Onlinedienst X. Davon seien 163 „vollständig unter Kontrolle gebracht“ worden. Brände bei Fethiye, Alanya und Gülnar-Aydincik im Süden seien „weitgehend unter Kontrolle“, fügte der Minister hinzu. Das Ministerium machte keine Angaben zur Größe der von den Bränden betroffenen Flächen.

In Südeuropa loderten zuletzt infolge von Hitze und Trockenheit verbreitet Feuer. Unter anderem sind auch Griechenland und Portugal betroffen. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hob nach Erfolgen bei der Brandbekämpfung den nationalen Notstand auf. Auch im Südwesten Frankreichs standen die Zeichen zuletzt auf Entspannung.