Hitze, Hagel und Gewitter
: Wie wird das Wetter Anfang August?

Die 10-Tage-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes verrät, wie Deutschland in den August startet.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Gewitter und Starkregen im Harz: 17.07.2026, Sachsen-Anhalt, Blankenburg: Eine dunkle Gewitterzelle zieht über den Harz bei Blankenburg hinweg. Gewitter und Starkregen erreichte am frühen Nachmittag die Harzregion. Foto: Matthias Bein/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Anfang August drohen vielerorts Gewitter (Archivbild).

Matthias Bein/dpa

Deutschland startet mit hochsommerlichen Temperaturen in den August. Während es im Norden überwiegend warm bleibt, wird es im Süden verbreitet heiß. Gleichzeitig steigt die Gefahr kräftiger Gewitter. Örtlich sind Unwetter mit großem Hagel, Starkregen und schweren Sturmböen möglich. Das geht aus der Zehn-Tage-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes hervor.

Samstag: Schauer und Gewitter zwischen Mitte und Alpenrand

Am Samstag zeigt sich der Himmel heiter bis wolkig. Im Osten fällt anfangs noch schauerartiger Regen, der im Laufe des Vormittags ostwärts abzieht.

Im Tagesverlauf entwickeln sich vor allem von der westlichen Mitte bis zum Alpenrand örtliche Schauer und Gewitter. Diese können teilweise kräftig ausfallen. In den übrigen Regionen bleibt es überwiegend trocken.

Im Norden liegen die Höchsttemperaturen bei etwa 24 Grad. Sonst werden 26 bis 32 Grad erreicht. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind aus nördlichen Richtungen.

In der Nacht zum Sonntag klingen die Schauer und Gewitter ab. Danach ist es vielerorts gering bewölkt oder klar. Im Süden sinken die Temperaturen auf 14 bis 18 Grad, sonst auf 10 bis 14 Grad. Im Norden sind örtlich Tiefstwerte um 9 Grad möglich.

Sonntag: Viel Sonne, erste Gewitter an den Alpen

Am Sonntag beginnt der Tag in vielen Regionen heiter bis sonnig. Im Tagesverlauf bilden sich zunehmend Quellwolken. Südlich der Donau, insbesondere in den Alpen, können sich einzelne kräftige Gewitter entwickeln.

Die Temperaturen erreichen im Norden 20 bis 26 Grad. In der Mitte werden 26 bis 31 Grad erwartet, im Süden 29 bis 34 Grad. Dazu weht ein schwacher bis mäßiger Wind, meist aus Nordost bis Ost.

In der Nacht zum Montag bleibt es überwiegend trocken und vor allem in der Südhälfte häufig klar. Lediglich im Osten sind vereinzelt Schauer oder kräftige Gewitter möglich. Die Temperaturen sinken auf 12 bis 19 Grad. In den Ballungsräumen des Südwestens kann es mit Werten um 20 Grad eine tropische Nacht geben.

Montag: Bis zu 38 Grad und lokale Unwetter

Der Montag startet freundlich, sonnig und zunächst trocken. Ab dem Mittag können sich vor allem über dem Bergland teils heftige Schauer und Gewitter bilden. Punktuell besteht Unwettergefahr durch Hagel und Starkregen.

Im Norden steigen die Temperaturen auf 26 bis 32 Grad. In den übrigen Landesteilen werden 32 bis 38 Grad erreicht. Damit wird der Montag voraussichtlich einer der heißesten Tage des Vorhersagezeitraums.

In der Nacht zum Dienstag zieht aus Südwesten dichtere Bewölkung auf. Nachfolgend muss mit teils heftigen Schauern und Gewittern gerechnet werden. Auch nachts bleibt es bei 16 bis 22 Grad sehr mild.

Dienstag: Große Hagelkörner und schwere Sturmböen möglich

Am Dienstag wird das Wetter verbreitet unbeständig. Bei wechselnder Bewölkung treten wiederholt kräftige Schauer und Gewitter auf. Lokal warnt der Deutsche Wetterdienst vor Unwettergefahr durch großen Hagel, heftigen Starkregen und teilweise schwere Sturmböen.

Die Höchstwerte liegen im Norden zwischen 26 und 32 Grad. In den übrigen Regionen werden 32 bis 37 Grad erwartet. Abseits der Gewitter weht ein schwacher bis mäßiger Westwind.

In der Nacht zum Mittwoch können zunächst weiterhin unwetterartige Gewitter auftreten. Nach Mitternacht lassen diese nur langsam nach. Im Süden wird es später häufig klar und trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen 16 und 21 Grad.

Mittwoch: Erst sonnig, später erneut Gewitter

Auch der Mittwoch beginnt in vielen Regionen freundlich oder sonnig und meist trocken. Im weiteren Tagesverlauf entwickeln sich jedoch erneut hochreichende Quellwolken. Daraus können teils heftige Schauer und Gewitter entstehen. Punktuell sind wieder Unwetter möglich.

Von Nord nach Süd steigen die Temperaturen auf 25 bis 35 Grad. Abseits der Gewitter weht ein mäßiger Westwind.

In der Nacht zum Donnerstag schwächen sich die Gewitter nach Mitternacht allmählich ab. Besonders im Süden bleibt es anschließend meist klar und trocken. Die Temperaturen sinken auf 15 bis 20 Grad, im Nordwesten auf 11 bis 15 Grad.

Donnerstag: Im Norden ruhiger, im Süden weiter Gewittergefahr

Am Donnerstag zeigt sich ein deutlicher Unterschied zwischen Nord und Süd. Im Norden wird freundliches bis sonniges und trockenes Wetter erwartet. Im Süden bilden sich nach einem zunächst freundlichen Beginn erneut teils heftige Schauer und Gewitter. Lokal sind auch dort Unwetter möglich.

Die Höchsttemperaturen liegen im Norden bei 22 bis 26 Grad. Weiter südlich werden 26 bis 33 Grad erreicht. Abseits der Gewitter weht ein mäßiger Nordwestwind.

Auch in der Nacht zum Freitag bleibt die Lage unbeständig. Bei wechselnder Bewölkung können erneut heftige Schauer und Gewitter auftreten. Örtlich besteht Unwettergefahr. Die Tiefstwerte liegen zwischen 15 und 19 Grad, im Norden zwischen 11 und 14 Grad.

Trend zum Wochenende: Wechselhaft und weiter schwülwarm

Von Freitag, 7. August, bis Sonntag, 9. August, setzt sich das wechselhafte Wetter voraussichtlich fort. Wiederholt sind kräftige Schauer und Gewitter möglich. Lokal bleibt die Unwettergefahr bestehen.

Die Temperaturen bleiben hochsommerlich. Im Süden wird es weiterhin heiß. Eine nachhaltige Abkühlung ist nach der aktuellen Prognose zunächst nicht in Sicht.

Die genaue Entwicklung der Gewitter lässt sich allerdings erst kurzfristig bestimmen. Betroffene Regionen können sich daher von Tag zu Tag und teilweise auch innerhalb weniger Stunden ändern.