Heizung anmachen: Diese Mieter und Hausbesitzer sollten jetzt heizen

Ab welcher Außentemperatur welche Gebäudeart heizen sollte sowie ab welcher Raumtemperatur die Heizung angemacht werden muss.
IMAGO / Rene TrautEs ist kalt geworden! Damit beginnen die Monate, in denen man es sich in der Wohnung schön warm machen möchte. Wer sich unsicher ist, ab wann die Heizung angestellt werden sollte, um nicht zu frieren und um die Wohnung oder das Haus vor Auskühlung und Schimmel zu schützen, bekommt hier alle Informationen: Ab welcher Außentemperatur welche Gebäudeart heizen sollte sowie ab welcher Raumtemperatur die Heizung angemacht werden muss.
Ab diesen Temperaturen sollte die Heizung angestellt werden
Die grobe Heizsaison beginnt am 1. Oktober und endet am 30. April. Einen gesetzlich festgelegten Zeitpunkt gibt es allerdings nicht. Oft wird auf die Temperatur geguckt, um zu bestimmen, wann die Heizung angemacht werden soll. Bei folgenden Außentemperaturen und Gebäudetypen sollte die Heizung angemacht werden.
- Altbau vor 1977: 15 bis 17 Grad
- Neubau 1977 – 1995 (Dämmung): 14 bis 16 Grad
- Neubau nach 1995 (WSchV und EnEv): 12 bis 15 Grad
- Niedrigenergiehaus: 11 bis 14 Grad
- Passivhaus: 9 bis 11 Grad
Ideale Temperatur für Innenräume: Ab wann sollte man heizen?
Doch nicht nur die Außentemperaturen spielen eine Rolle. Wenn die Innentemperaturen zu niedrig sind, sollte auch dort der Heizkörper angemacht werden. Folgende Temperaturen werden für die Innenräume empfohlen.
- Wohn- und Kinderzimmer: 20 bis 23 Grad
- Schlafzimmer: 17 bis 20 Grad
- Bad: 20 bis 24 Grad
- Küche: 18 bis 20 Grad
- Flur: 15 bis 18 Grad
- Arbeitsplatz: 20 bis 22 Grad
- Werkstätte: 15 bis 20 Grad
Ganz grob und allgemein gilt also: Ist es draußen unter 16 Grad oder ist die Temperatur in der Wohnung unter 18 Grad, sollte die Heizung angestellt werden.
