Hausmittel gegen Ameisen
: So wird man sie garantiert los – die besten Tipps!

Sie sind nützliche Tierchen und doch fühlen sich Gartenbesitzer gelegentlich von ihnen gestört. Diese einfachen Methoden helfen gegen Ameisen.
Von
Florian Huth
Berlin
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Ameisenplage in Schutterwald: ARCHIV - 31.03.2025, Baden-Württemberg, Schutterwald: Am Bordstein einer Straße krabbeln Ameisen. Die badische Gemeinde Schutterwald bei Offenburg wird von einer Ameisenplage heimgesucht. (zu dpa: «Wie gegen die eingewanderte Ameise vorgegangen werden kann») Foto: Uli Deck/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ameisen sind zwar in der Wohnung lästig, im Garten sind sie aber durchaus nützlich.

Uli Deck/dpa
  • Ameisen nützen Gärten durch Bodenlockerung und Humusbildung, können aber auch stören.
  • Probleme entstehen durch Nester auf Wegen, Stiche oder Förderung von Blattläusen.
  • Gegenmaßnahmen: Düfte wie Zimt oder Lavendel, Fallobst entfernen, Blattläuse kontrollieren.
  • Nistplätze unattraktiv machen: sonnige Stellen bepflanzen, Fugen abdichten.
  • Umzug eines Nests möglich: Baumstumpf oder Blumentopf als neues Quartier nutzen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Einerseits helfen Ameisen bei der Gartenarbeit, andererseits ist ein Nest an einer ungünstigen Stelle im Garten häufig ein Ärgernis. So vertreibt man sie sanft.

Wie Ameisen helfen - und wann sie stören

Ameisen erfüllen eine wichtige Rolle für die biologische Vielfalt im Garten, so Matthias Goerres vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Ameisengänge lockern den Boden auf und fördern so den Austausch von Wasser und Luft. Durch das Verwerten toter Insekten und organischer Stoffe tragen sie außerdem zur Humusbildung bei. Einige Pflanzen profitieren zusätzlich davon, dass die emsigen Insekten ihre Samen verbreiten.

Wann werden Ameisen zum Problem?

Ameisen werden meist dann zum Problem, wenn sie in Wohnräume, Keller oder Garagen vordringen. Im Garten stören sie vor allem, wenn sie ihre Nester auf Wegen oder Terrassen anlegen oder wenn sie beißen bzw. stechen. Zudem können sie die Ausbreitung von Blattläusen fördern – das tritt allerdings meist nur auf, wenn sich besonders viele Ameisen im Garten befinden.

Was kann man gegen Ameisen tun?

Komplett verhindern lassen sich Ameisen im Garten laut Matthias Goerres nicht. Man kann allerdings dafür sorgen, dass sie sich nicht massenhaft ansiedeln. Es gibt aber Methoden, um die Tierchen von bestimmten Stellen fernzuhalten oder zu verteiben:

  • Um Ameisen von einer bestimmten Stelle im Garten fernzuhalten, helfen Düfte wie Zimt, Lavendel oder Pfefferminze
  • Essig oder Essigwasser. Überdeckt die Duftspur der Ameisen, die sie zur Orientierung nutzen.
  • Zitronensaft. Stört die Orientierung der Ameisen durch seinen starken Geruch.
  • Nahrungsquellen reduzieren, etwa indem man Fallobst einsammelt und Blattläuse kontrolliert
  • Nistgelegenheiten unattraktiv machen. Das geht, indem man offene, trockene und sonnige Stellen im Garten bepflanzt und Fugen auf Terrasse oder Balkon verschließt.

Soll ein ganzes Nest umquartiert werden, kann man einen Baumstumpf oder einen mit Stroh gefüllten Blumentopf umgekehrt auf das Nest stellen. Haben die Tierchen das neue Nest angenommen, ist der Umzug nach ein paar Tagen vollbracht. Dann kann man den Baumstumpf oder den Blumentopf in eine Ecke des Gartens stellen, wo die fleißigen Helfer nicht stören.