Glatteis und Frost in Sachsen
: Schneegriesel und eisige Nächte bis zu -9 Grad

Kalte Ostluft hält Sachsen fest im Griff. Schneegriesel, gefrierender Sprühregen und sehr kalte Nächte erhöhen die Glättegefahr.
Von
Doreen Matschuk
Dresden
Jetzt in der App anhören
Winter im Erzgebirge: 09.12.2024, Sachsen, Oberwiesenthal: Ein vereistes Auto parkt auf dem Gipfel des Fichtelbergs. Dauerfrost und leichter Schneefall macht den Wintersportorten in Sachsen Hoffnung. Foto: Jan Woitas/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Winter in Sachsen: Ein vereistes Auto parkt auf dem Gipfel des Fichtelbergs.

Jan Woitas/dpa

In Sachsen bleibt das Wetter zum Wochenende winterlich und tückisch. Schneegriesel, leichter Schneefall und frostige Nächte werden erwartet. Ziehen Sie sich warm an!

Glättegefahr in Sachsen zum Wochenende

Mäßig kalte Luft aus Osten sorgt zusammen mit einem flachen Tief für einen Temperaturabfall und Niederschlag in Form von u. a. Schnee und gefrierendem Sprühregen. Besonders dort, wo Feuchtigkeit auf gefrorene Böden trifft, erhöht sich die Glättegefahr enorm und Vorsicht ist geboten.

Freitag (30.01.) – Schneegriesel und gefrierender Sprühregen

Am Freitag (30.01.) zeigt sich der Himmel über Sachsen stark bewölkt. Zeitweise fallen geringe Mengen Schnee oder Schneegriesel, lokal ist auch gefrierender Sprühregen möglich. Damit steigt regional die Glättegefahr deutlich an. Die Höchstwerte liegen zwischen -1 und +1 Grad, im oberen Bergland um -3 Grad. Der Ostwind weht schwach bis mäßig, im Erzgebirge treten teils starke Böen aus Südost auf.

In der Nacht zum Samstag (31.01.) bleibt es überwiegend stark bewölkt, örtlich lockert es etwas auf. Meist bleibt es niederschlagsfrei, dennoch kann vorhandene Nässe bei Tiefstwerten von -3 bis -6 Grad gefrieren. Vor allem in höheren Lagen des Erzgebirges bleibt es zeitweise böig.

Lese-Tipp: Mit diesem Hausmittel bekommen Sie die Autoscheiben sofort eisfrei

Samstag (31.01.) – Dauerfrost setzt sich fort

Der Samstag (31.01.) bringt viele Wolken, regional auch kurze Auflockerungen. Niederschläge treten kaum auf. Die Temperaturen bleiben winterlich mit Höchstwerten zwischen -3 und -1 Grad, im Bergland zwischen -6 und -3 Grad. Der schwache Ostwind begünstigt anhaltenden Dauerfrost.

In der Nacht zum Sonntag (01.02.) ändert sich kaum etwas. Die Temperaturen sinken weiter auf -5 bis -9 Grad. Glätte durch überfrierende Feuchtigkeit bleibt möglich.

Sonntag (01.02.) – kalt, aber meist trocken

Am Sonntag (01.02.) ist es stark bewölkt, zeitweise zeigen sich Wolkenlücken. Niederschläge sind kaum ein Thema. Die Höchstwerte erreichen -4 bis +1 Grad. Der schwache Südostwind hält die kalte Luft in der Region.

In der Nacht zum Montag (02.02.) wird es wechselnd bewölkt, teils nebelig-trüb. Die Tiefstwerte liegen zwischen -3 und -6 Grad. Auch hier besteht weiterhin Glättegefahr.