Rückruf in Sachsen
: Aldi und Kaufland betroffen

Produkte, die bei Aldi und Kaufland in Sachsen verkauft wurden, sind von einem dringenden Rückruf betroffen.
Von
Nicole Züge
Dresden
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Produkte, welche bei Kaufland und Aldi verkauft wurden, sind wegen eines Listerienfunds in einer Probe von einem dringenden Rückruf betroffen. (Symbolbild)

Produkte, welche bei Kaufland und Aldi verkauft wurden, sind wegen eines Listerienfunds in einer Probe von einem dringenden Rückruf betroffen. (Symbolbild)

Oliver Berg/dpa

Ein Lieferant, der die Warenketten Aldi und Kaufland beliefert, hat eines seiner Produkte aus den Regalen genommen. Vom Verzehr wird dringend abgeraten, da eine potenzielle Gesundheitsgefahr besteht. Kundinnen und Kunden, die die Produkte gekauft haben, können diese auch ohne Vorlage des Kassenbons umtauschen. Diese Produkte sind in Sachsen vom Rückruf betroffen.

Dringender Rückruf in Sachsen: Diese Produkte nicht essen

Von der Rückrufaktion betroffen sind Forellenfilets, die sowohl bei Kaufland, als auch bei Aldi verkauft wurden. Folgende Chargen sind bei Kaufland betroffen:

  • K Classic Regenbogen Forellenfilets heißgeräuchert Natur
    Inhalt: 125 g
    Verbrauchsdatum: 30.11.2025
    Losnummer: 4254431
    GTIN 4010871040209
  • K Classic Regenbogen Forellenfilets heißgeräuchert Pfeffer
    Inhalt: 125 g
    Verbrauchsdatum: 30.11.2025
    Losnummer: 4254431
    GTIN 4010871040216

Diese Produkte sind bei Aldi betroffen:

  • Almare Forellenfilets in den Sorten Natur und Pfeffer
    Inhalt: 125 g
    Verbrauchsdatum: 30.11.2025
    Losnummer: 4254431

Inverkehrbringer bei allen Produkte ist: Laschinger Seafood GmbH, Ziegeleiweg 12, 31177 Harsum

Grund des Rückrufs

Bei einer Routinekontrolle des Produktes wurden in einer Probe Bakterien der Art Listeria monocytogenes nachgewiesen. Eine Listerien-Erkrankung äußert sich meist innerhalb von 14 Tagen nach Infektion mit Durchfall und Fieber. Insbesondere Schwangere, Seniorinnen und Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe mit Blutvergiftung und Hirnhautentzündung entwickeln. Bei Schwangeren kann, sogar ohne Symptome, das ungeborene Kind geschädigt werden. Auch wenn bei keiner weiteren Untersuchung Listerien nachgewiesen wurden, wird aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes empfohlen, die oben genannten Produkte nicht zu konsumieren.

Die Laschinger Seafood GmbH und die betroffenen Handelsunternehmen Aldi und Kaufland haben umgehend reagiert und die entsprechende Ware sofort aus dem Verkauf genommen. Andere Artikel und weitere Verbrauchsdaten und Losnummern sind nicht betroffen.