Falsche PayPal-Anrufe: Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor neuem Betrug

Die Verbraucherzentrale warnt vor einem aktuellen Betrug mit PayPal-Anrufen. Ziel sind die persönlichen Daten der Betrugsopfer.
Silas Stein/dpaWer gern in Onlineshops einkauft oder hin und wieder Restaurantrechnungen mit Freunden teilt, kennt den Zahlungsdienstleister PayPal. Der Anbieter ist einer der Platzhirsche im Bereich digitaler Bezahlsysteme und das machen sich aktuell Betrüger zunutze. Die Verbraucherzentrale Sachsen warnt vor falschen PayPal-Anrufen.
Verbraucherzentrale warnt: So funktioniert der Betrug mit PayPal-Anrufen
Nach Auskunft der Verbraucherzentrale Sachsen kam es in den vergangenen Tagen gehäuft zu Anrufen bei Privatpersonen. Wer den Anruf annimmt, hört eine Computerstimme, die Betroffene dazu auffordert, persönliche und vertrauliche Daten mitzuteilen. Dahinter stecke das klare Ziel des Identitäts- und Datendiebstahls.
So versuchen die Betrüger an Daten zu kommen
Nach Auskunft der sächsischen Verbraucherzentrale berichten Betroffene, die Computerstimme habe unter anderem am Telefon gesagt: „Die geplante Überweisung von 500 Euro konnte leider nicht ausgeführt werden.“ Nutzer seien dann aufgefordert worden, die PayPal-Pin sowie weitere Daten anzugeben.
So verhalten Sie sich bei einem falschen PayPal-Anruf
Ein wichtiges Merkmal: Die Anrufe seien stets mit unterdrückter Rufnummer erfolgt, so die Verbraucherzentrale. Wer dennoch rangeht, sollte auf keinen Fall die geforderten Ziffern eingeben oder andere Daten preisgeben.
Sind nur Verbraucher und Verbraucherinnen in Sachsen betroffen?
Nein. Wie Nachrichtenagenturen aus Polizeikreisen erfahren haben, sind in den vergangenen Wochen bundesweit diese und ähnliche Betrugsmaschen im Zusammenhang mit dem Online-Bezahldienst aufgetreten.
