Eisheilige 2026 in Sachsen: Droht erneut Frost?

Wie wird das Wetter vor und zum Start der Eisheiligen 2026 in Sachsen?
Patrick Pleul/dpaDer Mai gilt eigentlich als Monat des Aufblühens. Aufgrund von möglichem Nachtfrost ist für Gärtnerinnen und Gärtner in der Regel jedoch weiter Vorsicht geboten. Wie lauten aktuelle Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für Sachsen?
Wann sind die Eisheiligen 2026?
Die Eisheiligen, die traditionell vom 11. bis 15. Mai stattfinden, gelten als letzte kritische Phase für späten Frost im Frühling. Benannt nach den Heiligen Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und der „kalten Sophie“ dienen diese Tage seit Jahrhunderten als Orientierung für Landwirte und Hobbygärtner. Erst nach dem 15. Mai wird als Faustregel empfohlen, frostempfindliche Pflanzen dauerhaft ins Freie zu setzen.
Wetter in Sachsen: Kommt der Frost zurück? Aktuelle Prognose
In Sachsen präsentiert sich das Wetter in der Woche vor den Eisheiligen zunächst unbeständig und teils unwetterartig. Unter zunehmendem Tiefdruckeinfluss kommt es bereits ab Dienstag zu Schauern und Gewittern, lokal mit Starkregen und Windböen. In der Nacht zum Mittwoch fällt gebietsweise ergiebiger Regen, örtlich sind sogar unwetterartige Niederschlagsmengen möglich. Auch am Mittwoch und Donnerstag bleibt es wechselhaft mit weiteren Schauern, einzelnen Gewittern und vergleichsweise kühlen Temperaturen zwischen etwa 11 und 17 Grad.
Zum Ende der Woche beruhigt sich die Wetterlage spürbar. Ab Freitag setzt sich häufiger die Sonne durch, und es bleibt meist trocken bei Temperaturen zwischen 15 und 19 Grad. Die Nächte bleiben jedoch frisch mit Tiefstwerten zwischen 5 und 9 Grad, sodass es zumindest lokal weiterhin kühl wird. Frost scheint aktuell jedoch unwahrscheinlich.
Am Wochenende sind auch in Sachsen wieder Temperaturen über 20 Grad möglich, bevor ab Sonntag und in der neuen Woche erneut einzelne Schauer und Gewitter auftreten können. Zum Wochenstart und dem Beginn der Eisheiligen kühlt es laut dem DWD zwar leicht ab und das Niederschlagsrisiko steigt, es werden jedoch weiterhin Tageshöchsttemperaturen zwischen 10 und 20 Grad erreicht. In klaren Nächten sind niedrigere Werte möglich, verbreiteter Frost bleibt aktuellen Prognosen zufolge allerdings unwahrscheinlich. Für die zweite Wochenhälfte liegen vom Deutschen Wetterdienst noch keine Vorhersagen vor.
