Dresden
: Wann endet der Streik bei den DVB?

Verdi bestreikt am Montag bundesweit den kommunalen Nahverkehr. Davon ist heute auch Dresden betroffen. Ab wann verkehren die betroffenen Linien wieder regulär?
Von
David Hahn
Dresden
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Straßenbahnen: 18.02.2025, Sachsen, Dresden: Zwei Straßenbahnen der Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) an einer Haltestelle. Foto: Sebastian Kahnert/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Wie lange kommt es heute zu Ausfällen bei den DVB infolge des Warnstreiks?

Sebastian Kahnert/dpa

Fahrgäste in zahlreichen deutschen Städten müssen sich am Montag, dem 2. Februar 2026, auf erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft Verdi hat im Rahmen von parallel laufenden Tarifverhandlungen für den Tag in fast allen Bundesländern zu Warnstreiks bei kommunalen Verkehrsunternehmen aufgerufen. Dies gilt auch für Dresden und die DVB (Dresdner Verkehrsbetriebe). Wann endet der Streik?

DVB: Wann ist der Streik in Dresden vorbei?

Der Streik soll am Montag um 3:00 Uhr morgens beginnen und von da an für 24 Stunden andauern. Das Ende ist auf Dienstag um 3:00 Uhr morgens angesetzt. Laut DVB fahren alle Straßenbahnlinien nicht. Auch die Standseilbahn und Schwebebahn könnten stillstehen. Die Buslinien 61, 62, 63, 64, 70, 80, und EV 3 fallen aus. Alle anderen Buslinien (65, 66, 68, 72, 73, 74, 77, 78, 79, 81, 83, 84, 85, 86, 87, 88, 89, 90, 91, 92, 93, 98 A, 98 B, 98 C, EV 12) könnten teilweise bis komplett fahren. Zu Abfahrten und Pünktlichkeit kann der DVB allerdings keine Aussage treffen. Die Elbfähren, Regionalbusse sowie Regional- und S-Bahnen sind weiterhin im Einsatz. MOBIbikes und MOBIcars bleiben verfügbar. Die S-Bahnen und Regionalzüge der Deutschen Bahn sind nicht vom Streik betroffen.

Aktueller Streik 2026: Warum wird heute gestreikt?

Zwei Gesprächsrunden zwischen den beiden Tarifparteien sind bisher ohne Ergebnis geblieben. Verdi verhandelt derzeit parallel in allen 16 Bundesländern mit den Verkehrsunternehmen. Während sich die Tarifrunde im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal in den meisten Ländern um den sogenannten Manteltarifvertrag. Dieser regelt vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.

Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Außerdem will die Gewerkschaft eine Erhöhung der sogenannten Wendezeit auf sechs Minuten ohne Ausnahme. Das betrifft die Zeit, die Fahrerinnen und Fahrer an einer Endhaltestelle haben, bevor sie wieder in die Gegenrichtung aufbrechen.

Mit Material der dpa