Demo in Berlin
: Termin für „Wir haben es satt“, Verkehr und Sperrung

Zur Grünen Woche 2025 in Berlin findet die Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ statt. Welche Sperrungen und Termine zu beachten sind.
Von
Johannes Leichsenring
Berlin
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Parallel zur Grünenwoche 2025 wird es wie in den vorherigen Jahren die Demonstration "Wir haben es satt" geben.

Parallel zur Grünen Woche 2025 wird es wie in den vorherigen Jahren die Demonstration "Wir haben es satt" geben.

Carsten Koall/ dpa
  • Die Grüne Woche 2025 findet vom 16. bis 26. Januar in Berlin statt.
  • Parallel dazu gibt es die Demo "Wir haben Agrarindustrie satt" am 18. Januar.
  • Die Demo startet um 12 Uhr am Bundeskanzleramt und endet dort um 16 Uhr.
  • Verkehrssperrungen sind entlang der Route von 12 bis 16 Uhr zu erwarten.
  • Forderungen der Demo: faire Preise, ökologische Produktion, Ende der Lebensmittelspekulationen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zum 89. Mal findet die Grüne Woche 2025 in Berlin vom 16. bis zum 26. Januar in der Messe Berlin statt. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 300.000 Besuchern, 1400 Ausstellern und über 300 Events. Doch wie in den vergangenen Jahren wird die Messe von Protest begleitet.

Seit 2011 findet im Zeitraum der Grünen Woche die Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ statt, getragen von einem breiten Bündnis aus Organisationen wie Bioland, BUND, Greenpeace, Oxfam Deutschland oder der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.

Übersicht:

  • Wir haben es satt 2025: Strecke der Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“
  • Demo anlässlich der Grünen Woche: wann und wo für Autofahrer mit Sperrungen und Behinderungen zu rechnen ist
  • Um was es bei der Demonstration in Berlin anlässlich der Grünen Woche geht
  • Alles Wichtige zur Grünen Woche 2025 finden Sie hier.

Wie die Route der Demo in Berlin anlässlich der Grünen Woche verläuft

Die Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ soll um 12 Uhr in Berlin auf dem Platz zwischen dem Bundeskanzleramt und dem Paul-Löbe-Haus starten und führt über die Dorotheenstraße und Wilhelmstraße zur Prachtstraße Unter den Linden. Von dort aus geht sie über die Friedrichstraße nach Norden bis zur Reinhardtstraße, auf welcher der Demonstrationszug zurückgeleitet wird zum Ausgangspunkt vor dem Bundeskanzleramt.

Die Laufroute sei nach Angaben der Veranstalter bewusst kurz gehalten aufgrund der möglicherweise kalt ausfallenden Witterung. Zudem soll am Auftaktort der Demonstration, wo dieselbe auch endet, Informationsstände und eine Veranstaltungsbühne errichtet werden. Der Demonstration ist bis 16 Uhr angekündigt.

Verkehr und Sperrung in Berlin: Worauf sich Autofahrer am Wochenende der Grünen Woche einstellen müssen

Mit Sperrungen für den Verkehr ist daher am 18. Januar entlang der Route zwischen 12 und 16 Uhr zu rechnen. Um den Platz vor dem Bundeskanzleramt kann es bereits in den Morgenstunden zu Absperrungen kommen, da ab 9 Uhr mit dem Aufbau von Informationsständen begonnen werden soll.

Dass es aufgrund anreisender Landwirte mit Traktoren zu Beeinträchtigungen im Stadtverkehr kommt, schließt die Polizei derzeit weder aus noch könne sie es bestätigen, wie ein Sprecher mitteilte. Seitens der Veranstalter heißt es, dass es bis auf den Demonstrationszug rund um das Brandenburger Tor weder vor noch nach der Demonstration zu Behinderungen des Verkehrs in und um Berlin kommen würde.

Während die Veranstalter derzeit nicht sagen können, wie viele Personen an der Demonstration teilnehme werden oder mit wie vielen Traktoren zu rechnen ist, stellt sich die Polizei auf rund 10.000 Demonstranten ein.

Was wird bei der Demo anlässlich der Grünen Woche gefordert

Die Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ birgt ihren Protest gegenüber der, wie es seitens der Veranstalter heißt, „dominanten Agrar- und Ernährungssysteme“ zum Ausdruck. Auf der Webseite der Veranstalter treten teilnehmende Landwirte und Sympathisanten für sechs Kernpunkte ein: Neben fairen Preisen für Bauern und Bäcker, fordert das Veranstaltungsbündnis ökologische Produktionsbedingungen, bei der das Natur- und Tierwohl nicht außer Acht gelassen wird sowie das Ende von Lebensmittelspekulationen.