Das Kanu des Manitu
: Michael „Bully“ Herbig löst mit Film Google-Trend aus

Fast 25 Jahre nach Der Schuh des Manitu kehrt Michael Bully Herbig mit einer Fortsetzung zurück. Online stößt Das Kanu des Manitu auf erhebliches Interesse.
Von
David Hahn
Berlin
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Weltpremiere - Das Kanu des Manitu: 12.08.2025, Bayern, München: Michael Bully Herbig, Schauspieler, kommt im Mathäser Filmpalast zu der Weltpremiere des Films „Das Kanu des Manitu“. Der Film startet am 14.08.2025 in den Kinos. (zu dpa: ««Das Kanu des Manitu» - Nostalgie mit Gags und viel Gefühl») Foto: Sven Hoppe/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Michael Bully Herbig, Schauspieler, kommt im Mathäser Filmpalast zu der Weltpremiere des Films „Das Kanu des Manitu“ am 12. August 2025. Der Film startet am 14.08.2025 in den deutschen Kinos.

Sven Hoppe/dpa

Fast ein Vierteljahrhundert nach dem Kinoerfolg Der Schuh des Manitu sorgt Regisseur und Schauspieler Michael Bully Herbig erneut für Gesprächsstoff. Die Fortsetzung Das Kanu des Manitu ist heute nicht nur in den Kinos gestartet, sondern hat auch im Internet eine Welle ausgelöst: Laut Google Trends wird seit rund einer Woche erheblich nach dem Titel gesucht. Das Suchvolumen liegt inzwischen bei über 100.000 Anfragen, den bisherigen Höhepunkt erreichten die Suchanfragen am Abend des 13. August. Der Film scheint mit Spannung erwartet worden zu sein und auf großes Publikumsinteresse zu stoßen. Um was geht es in dem Film?

Das Kanu des Manitu: Premiere in Deutschland am 14. August 2025

Inhaltlich knüpft Das Kanu des Manitu nahtlos an den Kultfilm aus dem Jahr 2001 an. Wieder mit dabei: Michael Bully Herbig als Abahachi und Winnetouch, Christian Tramitz als Blutsbruder Ranger, Rick Kavanian in Doppelrolle sowie Sky du Mont als Ölprinz. Auch altbekannte Running Gags, bairische Sprüche und skurrile Wortverdrehungen feiern ihr Comeback.

Diesmal dreht sich alles um ein legendäres Kanu, das angeblich Unsterblichkeit verleiht. Der Ölprinz wittert ein lukratives Geschäft und setzt eine chaotische Bande auf die Suche an. Abahachi und Ranger geraten dabei zwischen die Fronten und müssen sich nicht nur vor einem Sheriff und dessen liebeskrankem Gehilfen retten, sondern auch alte Freunde und neue Weggefährten einbinden.

Humor mit Zeitgeist-Update

Die Handschrift des Originals ist deutlich erkennbar: In eineinhalb Stunden jagt ein Gag den nächsten, untermalt von Tanzeinlagen und Songs, unter anderem von Stefan Raab. Parodien auf Karl-May-Verfilmungen, Indiana Jones, Louis de Funès und Kinderfilme gehören ebenso dazu wie kultige Zitate. Gleichzeitig haben Herbig, Tramitz und Kavanian einige Elemente modernisiert: So sprechen die amerikanischen Ureinwohner im Film diesmal echte indigene Sprachen, um Authentizität zu schaffen und Klischees zu vermeiden.

Sky du Mont verabschiedet sich mit „Das Kanu des Manitu“ von der Leinwand

Neben den humorvollen Momenten ist der Film auch von einer leisen Melancholie geprägt. Für Sky du Mont, der erneut den Ölprinzen spielt, ist es der letzte Auftritt auf der Kinoleinwand. Der 78-Jährige will sich aus dem Filmgeschäft zurückziehen. Sein Abschied am Set wurde von Kolleginnen und Kollegen emotional begleitet.

Großes Publikumsinteresse

Dass der Film nicht nur Kinogänger, sondern auch Internetnutzer begeistert, zeigen die aktuellen Google-Trends-Daten: Das Suchvolumen über 100.000 innerhalb einer Woche bei Google spricht für eine starke Neugier. Angesichts dieser Zahlen könnte Das Kanu des Manitu gute Chancen haben, nicht nur an den Kinokassen, sondern auch im kulturellen Gedächtnis wieder einen festen Platz zu erobern.